Werner SC 2 gibt Hoffnung nicht auf – Die Vorschau

Fußball: Kreisliga

Der Werner SC 2 empfängt in der Fußball-Kreisliga den Drittplatzierten Wacker Mecklenbeck. Trotzdem wollen die Werner vor dem Favoriten nicht kuschen. Derweil steht das Heimspiel der Eintracht Werne mal wieder auf der Kippe. Der Grund: Die desaströsen Verhältnisse auf dem heimischen Platz. Stockum reist zum BV Hamm.

WERNE

, 10.03.2017, 17:45 Uhr / Lesedauer: 3 min
Werner SC 2 gibt Hoffnung nicht auf – Die Vorschau

Herberns Michael Aschoff (l.) und Wernes Henrik Telgmann.

Kreisliga A1 Unna/Hamm Eintracht Werne – Lohauserholz-Daberg Sonntag, 15 Uhr, Grote-Dahl-Weg 8, 59368 Werne

Vor dem nächsten Heimspiel von Eintracht Werne in der Fußball-Kreisliga steht wie schon in den vergangenen Wochen mal wieder nicht das Sportliche im Mittelpunkt. Die Partie am Sonntag gegen den TuS Germania Lohauserholz-Daberg 2 könnte ausfallen.

Der Rasenplatz in der Sportanlage im Dahl ist von der Stadt nach dem Regen gesperrt worden. Und „der Ascheplatz ist auf“, sagt Eintrachts Sportlicher Leiter Rainer Fiebig. Bedeutet, die Stadt Werne konnte den Platz durch den vielen Regen nicht herrichten – an den Ecken ist er grün, die Oberfläche sehr uneben. „Die Zustände sind ziemlich erbärmlich, das nervt so langsam“, sagt Fiebig. Eine endgültige Entscheidung soll am Samstag oder am Sonntag fallen.

Lohauserholz-Daberg 2 sei ein Gegner, „gegen den man stolpern kann“, sagt Wernes Trainer Jörg Fiebig, sollte seine Mannschaft nicht aufpassen. Im vergangenen Duell gegen Hamm (4:2) habe seine Elf den Gegner in den ersten 45 Minuten zu leicht genommen, sagt Fiebig. In der zweiten Hälfte habe die Eintracht dann besser und aggressiver gespielt, den Gegner früh unter Druck gesetzt. An diese Halbzeit will er am Sonntag anknüpfen.

Das Hinspiel gewann Werne mit 5:3, „allerdings war Lohauserholz bei Standards gefährlich“, sagt Fiebig, diese müsse seine Mannschaft verhindern. Fehlen wird ihm Ahmed Göksen (Gelbsperre), Torjäger Erkan Baslarli konnte am Dienstag nicht trainieren. Gegen Hamm wurde er mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt, „allerdings glaubt unser Physiotherapeut nicht an eine Muskelverletzung“, sagt Fiebig – sein Einsatz ist fraglich.

BV 09 Hamm – SV Stockum Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Zechensportplatz, Hammer Straße 200a, 59075 Hamm

Nach dem Duell gegen die SpVg Bönen (0:5), dem Spitzenreiter der Kreisliga A, wartet nun auf die Stockumer von Trainer Ali Karaman mit dem BV 09 Hamm der Dritte der Liga. „Vom Spielplan Glück können wir nicht reden“, sagt Karaman.

Doch diesmal will seine Mannschaft es besser machen. „Wir möchten Hamm ab dem Mittelfeld angreifen“, sagt Karaman, „um so den Spielfluss zu stören.“ Eingeplant seien die Punkte gegen Mannschaften wie Hamm allerdings nicht, „das wären Bonuspunkte für uns“, sagt Trainer Karaman.

14 Spieler hat er aller Voraussicht am Sonntag zur Verfügung. Wieder mit dabei ist dann auch Tobias Löbbecke. Michael Sojka hingegen wird nach seiner dreimonatigen Sperre wohl gar nicht mehr für den SV Stockum auflaufen: „Er hat sich seit seiner Sperre nicht mehr bei uns blicken lassen“, sagt Trainer Karaman. 

Kreisliga A2 Münster TuS Hiltrup 2 – SV Herbern 2 Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasenplatz, Osttor 85, 48165 Münster

„In der Hinrunde haben wir Spiele auf Messers Schneide zu unseren Gunsten gedreht“, sagt SVH-Spielertrainer Björn Christ, „deshalb befinden wir uns gerade in einer gefährlichen Situation.“ Der Trainer will natürlich lieber oben angreifen, als in der zweiten Saisonhälfte durchgereicht zu werden. Hiltrup 2 (8., 30 Punkte) steht ähnlich wie der letzte Gegner Selm (6., 31 Punkte) in der Tabelle.

Im Gegensatz zur SG ist Hiltrups erste Elf aufgrund der ersten Mannschaft aus der Westfalenliga aber wie Herbern 2 immer eine Überraschung. „Da hoffe ich natürlich auch, dass wir wieder Unterstützung aus der Ersten haben. Aber Holger Möllers ist immer bemüht, uns so viele Spieler wie möglich zu geben“, sagt Christ. Aus seinem Stammkader entscheidet sich der Einsatz von Michael Aschoff nach gezerrter Leiste kurzfristig.

Werner SC 2 – Mecklenbeck Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen im Lindert, 59368 Werne

Nach dem Sieg gegen den Tabellenletzten ESV Münster in der Vorwoche fordert WSC-Trainer Thomas Matuschek gegen Mecklenbeck einen forschen Auftritt. „Wir müssen auch gegen solche Gegner mal einen Punkt mitnehmen“, sagt Matuschek, der Mecklenbeck nach dem Absturz von der Tabellenspitze nicht mehr so stark einschätzt. „Im Hinspiel haben wir in der ersten Halbzeit mitgehalten, ehe wir katastrophale Fehler gemacht und 0:5 verloren haben“, erinnert sich der WSC-Trainer.

Ein Unentschieden sei daher machbar. Fehlen werden Kapitän Henrik Telgmann, Holger Liesegang Plümper (beide Arbeit) und wohl auch Marc Fuhrmann (Rückenprobleme). „Jonas Osterkemper ist wieder dabei. Vielleicht bekommen wir Verstärkung aus der Ersten“, so Matuschek.

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