WSC-Herren brauchen zwei Punkte - Die Vorschau

Handball: Bezirksliga

Die Handballer des TV Werne stecken als Vorletzter tief im Abstiegskampf der Bezirksliga. Vor dem Duell gegen den um drei Plätze besser positionierten TuS Eintracht Overberge am Sonntag, beschreibt Wernes Trainer Ingo Nagel „die Lage als ernst, aber nicht hoffnungslos.“ Die WSC-Frauen empfangen derweil die SG Hamm II.

WERNE

, 17.03.2017, 13:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
WSC-Herren brauchen zwei Punkte - Die Vorschau

Wernes Tobias Jäger fehlt im Duell gegen den TuS Overberge.

Handball: Bezirksliga Hellweg TuS Overberge – TV Werne Sonntag, 17.45 Uhr, Sporthalle Overberge, Hansastraße, 59192 Bergkamen-Overberge

Vier Punkte trennen den TV Werne derzeit vom Gastgeber. Bei einem Sieg am Sonntag könnten die Werner somit die Abstiegssorgen des TuS wieder etwas verschlimmern. Bereits am Mittwochabend verlor Overberge das Duell auswärts gegen Bergkamen II, den Letzten der Liga (24:25). „Wir müssen zusehen, dass wir mit Punkten aus Overberge wiederkommen“, sagt Nagel, der den Nichtabstieg als Herkulesaufgabe bezeichnet.  Auch wenn es aus seiner Sicht im Tabellenkeller sicherlich Mannschaften geben würde, die bessere Karten als die Werner hätten, „sind alle in Schlagdistanz.“

Um am Sonntag den nächsten Sieg seit dem Duell gegen den Lüner SV (11. Februar, 26:23) einzufahren, wollen sich die Werner am Hinspiel orientieren (38:24). Da spielten sie mit Tempo aus einer aggressiven und kompakten Deckung heraus den Ball schnell nach vorne. Denn gegen schnelle Gegenstöße sei der Gastgeber anfällig, sagt Nagel.

„Gut funktioniert“

Zusätzlich dürfe seine Sieben Sebastian Brinkmann nicht viel Raum geben. „Das hat im Hinspiel gut funktioniert“, sagt Nagel. Doch viel wichtiger sei es vor dem Spiel – Overberge spielt mit Harz – „dass wir den Kopf frei bekommen“, sagt der Trainer.

Verzichten muss er auf Tobias Jäger. Jens Müller ist im Urlaub, der aber nach seiner Roten Karte mit Bericht noch inklusive des Spiels gegen Kamen am kommenden Wochenende gesperrt bleibt. Fabian Brocke und Fabian Schüttpelz kehren in den Kader zurück. 

Frauen, Bezirksliga TV Werne – SG Hamm II Samstag, 10 Uhr, Im Lindert, 59368 Werne

Für die Handball-Tabellenführerinnen aus Werne beginnen mit dem Duell am Samstag gegen die SG Selm II richtungsweisende Wochen im Kampf um den Landesliga-Aufstieg. Von den Topmannschaften der Liga, „haben wir das schwierigste Restprogramm“, sagt Hansjoachim Nickolay, Trainer der Handballfrauen des TV Werne.

„Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel“, sagt Nickolay. So warten nach dem Spiel gegen Selm erst der Königsborner SV II (Platz drei/Sonntag, 26. März), dann Kaiserau (Platz fünf/Sonntag, 2. April), dann Ennigerloh (Platz sechs/Samstag, 29. April), ehe zum Saisonabschluss das Duell gegen TuRa Bergkamen (Platz zwei/Samstag, 6. Mai) ansteht. Damit muss seine Mannschaft bis zum Saisonende gegen die Plätze zwei bis sechs antreten.

Das Hinspiel gegen Hamm sei hart umkämpft gewesen, sagt Nickolay. Am Ende aber setzten sich die Wernerinnen mit vier Treffern durch (22:18). Doch „wir wissen, dass Hamm uns schlagen kann“, sagt er. Besonders aufpassen müsse seine Sieben auf Kira Von der Borg am Kreis und auf Swende Sauerland im Rückraum. Dabei muss Nickolay ohne Lena Skaletz (Foto/Urlaub), Dana Rosigkeit und Miriam Siebels (Erkältet) auskommen. Stefanie Goletz und Mara Lambert sind wieder dabei. 

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