Vredens Oberligafußballer Leon Kondring (r.) gewann diese Woche die Abstimmung zum "Amateurspieler der Woche". © Johannes Kratz
Fußball

Amateurkicker der Woche: 36 Prozent für Vredener Offensivspieler

Das Votum war eindeutig. Mit 36 Prozent hat Leon Kondring die Frage nach dem Amateurfußballer des 4. Spieltags klar für sich entschieden. Zwei Fußballer aus der A-Liga begleiten ihn auf das Podest.

Dazu waren die Leser der Münsterland Zeitung und der Westfälischen Nachrichten in dieser Woche gebeten worden, den ihrer Meinung nach Besten aus der „Mannschaft des Spieltags“ zu wählen.

Leon Kondring, Oberliga-Spieler der SpVgg Vreden, setzte sich unter den elf Nominierten klar durch. Aber auch Philipp Ravers von der zweiten Mannschaft des FC Epe wird sich freuen und darf stolz auf seine Leistung im Spiel gegen Union Wessum sowie 19 Prozent der Wählerstimmen schauen.

A-Liga-Spieler auf dem Podest

Auf Rang drei schaffte es mit zwölf Prozent Youngster Felix Biefel vom A-Ligisten ASC Schöppingen. Ihm bescheinigte sein Trainer Rafael Figueiredo eine klasse Leistung als Innenverteidiger im Spitzenspiel gegen Grün-Weiß Lünten.

„Da freue ich mich aber sehr für Leon“, erklärte Vredens Trainer Engin Yavuzaslan, als er das Ergebnis der Abstimmung erfuhr. „Er ist einer meiner kreativsten, ein sehr flexibler Spieler. Leon hätte diese Auszeichnung schon viel eher verdient gehabt.“

Vredens Coach bescheinigt seinem Offensivspieler, Stammspieler in der Oberliga-Elf mit über 300 Einsatzminuten in bisher vier Spielen, eine „bestechende Form und viel Ehrgeiz.“ Das habe Kondring nicht nur zuletzt beim Spiel in Münster, sondern auch schon am ersten Spieltag gegen den FC Gütersloh bewiesen. „Auch da wäre eine Nominierung für die Mannschaft des Spieltags in Ordnung gewesen“, sagt sein Trainer.

Immer unter Druck

Yavuzaslan gefällt besonders die Entwicklung des 22-Jährigen. „Er ist einer, der immer an sich arbeitet, im physischen wie auch psychischen Bereich. Was er offensiv auf dem Platz macht, hat Hand und Fuß. Leon lernt aber auch, immer besser mit Druck umzugehen, den er nicht nur bei mir, sondern ohnehin in dieser hohen Liga immer hat“, urteilt Yavuzaslan, der das aus eigener Erfahrung bestens beurteilen kann.

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