Philipp Große Daldrup (l.) und der ASC verteidigten ihre Tabellenführung mit einem 4:1 gegen den FC Ottenstein und Maik Lünterbusch. © Angelika Hoof
Fußball-Kreisliga A

ASC sichert den Spitzenplatz ab, FC Vreden bleibt dran

Schöppinger besiegen den FC Ottenstein klar, Verfolger FC Vreden bleibt dem Primus mit seinem Auswärtssieg in Epe aber auf den Fersen.

Nicht nur die Spiele zwischen Wessum und Eintracht Stadtlohn sowie Ammeloe und FC Epe II mussten am Sonntag abgesagt werden. Auch das Verfolgerduell zwischen dem Vierten GW Lünten und dem Dritten SC Südlohn fiel ins Wasser. Aber das Top-Duo der A-Liga war sehr wohl im Einsatz. Erfolgreich noch dazu.

ASC Schöppingen – Ottenstein 4:1
Dass der aktuelle Tabellenführer der Kreisliga A1 auch nach dem zweiten Advent Spitzenreiter bleiben würde, war schnell klar. Denn es waren erst wenige Sekunden im Vechtestadion verstrichen, als der Spielertrainer höchstpersönlich für Schöppingen zugeschlagen hatte. Rafael Figueiredo markierte das 1:0 (2.), das dann Andreas Neumann schnell gegen den FC Ottenstein auf ein 2:0 ausbaute (20.). Aber so schnell geben sich die Gäste nicht geschlagen. Bennet Terbrack erzielte den Anschluss noch vor der Pause (35.). Im zweiten Abschnitt fiel die Entscheidung vom Elfmeterpunkt durch Nils Kröger (75.). Max Sunke traf für den ASC zudem in der Nachspielzeit zum 4:1-Endstand. „In der zweiten Hälfte war es ein Chancenfestival. Wir hätten auch noch deutlicher siegen könne. In dieser Höhe ging das Ergebnis also auf jeden Fall in Ordnung“, meinte ASC-Trainer Figueiredo nach dem Schlusspfiff. FCO-Coach Thomas Gerwing fand die Niederlage „verdient, aber zu hoch. Im zweiten Abschnitt hat es uns an Substanz gefehlt. Keine Frage. Da war der ASC deutlich präsenter. Aber vor der Pause haben wir nahezu auf Augenhöhe agiert.“

Vorwärts Epe II – FC Vreden 0:2

„Ich habe noch nie über den Schiedsrichter geschimpft und werde es so schnell wohl auch nicht wieder tun. Aber was heute passiert ist, macht mich richtig sauer“, kommentierte Epes Coach Stefan Kurtdili die Niederlage gegen Vreden. Sicher: Vorwärts hatte unzählige Möglichkeiten, brachte das Leder aber kein einziges Mal über die Linie. Auf der anderen Seite sprach Kurtdili beim 0:1 durch Marcel Terbrack (19.) von „einer wirklich glasklaren Abseitsposition“. Und dem 2:0 von Steffen Koppers (89.) sei ein „eindeutiges Handspiel“ vorausgegangen. „Das konnte der Schiedsrichter aber nicht sehen, weil er damit beschäftigt war, seine Münze zu suchen“, schimpfte Kurtdili. „Trotzdem großes Kompliment: Von der Niederlage im Derby bei Fortuna Gronau haben wir uns sehr gut erholt.“ Und wie bewertete sein Gegenüber Kai Erning die Partie? „Da ich selbst mitgespielt habe, sind diese Szenen schwer zu bewerten. Vor dem 2:0 habe ich jedenfalls nicht bewusst oder absichtlich den Ball mit den Hand gespielt. Vielleicht waren es 50:50-Entscheidungen“, so der Vredener Spielertrainer. „Ich kann Epes Frust aber verstehen. Vorwärts hat ein gutes Spiel gemach, ein Remis wäre verdient gewesen. Uns fehlte nach zwei Wochen Pause der Rhythmus.“

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