Fußball-Kreisliga A

Aufatmen bei RW Nienborg

Das Schlusslicht der Kreisliga A1 kann noch gewinnen. Der zweite Saisonsieg gelang im Derby beim FC Epe II. Fortuna Gronau besiegte die Vorwärts-Reserve deutlich.
Anton Holtkamp (l.) und RW Nienborg holten ihren zweiten Saisonsieg beim FC Epe und Julius Klein. © Angelika Hoof

Wichtige Punkte im Abstiegskampf brachte RW Nienborg vom Derby in Epe mit. Auch Fortuna Gronau bejubelte drei Punkte.

FC Epe II – RW Nienborg 0:1
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Vor allem aber flackert da seit dem frühen Sonntagnachmittag wieder ein Funken Hoffnung. Denn dass RW Nienborg den ersten Advent als Tabellenletzter beenden würde, war zuvor schon aufgrund der mageren Punktausbeute klar. Allerdings haben die Rot-Weißen sich mit einem knappen 1:0 (1:0)-Auswärtssieg beim FC Epe II sportlich zumindest zurückgemeldet. Nach zuvor acht Partien ohne jeden Dreier, wohlgemerkt. Zugleich bedeutete es auch die erste Heimpleite für die FC-Reserve.

Das alles entscheidende Tor im Bültenstadion fiel nach exakt einer halben Stunde. „Wir haben da im Mittelfeld den Ball leichtfertig verloren. Mit zwei guten Pässen hat uns Nienborg so ausgehebelt und den Konter erfolgreich gefahren“, schilderte FCE-Keeper Simon Peters-Kottig die entscheidende Szene, die Nienborgs Lukas Lütke-Wissing erfolgreich abschloss.

Zumindest nach der Pause wurden die Blau-Weißen stärker, erhöhten den Druck – und wären um ein Haar noch zum Ausgleich gekommen. Den vereitelte Julian Baving aber auf der Linie (82.). Kurz zuvor hatte Frederic Herking die Rot Karte wegen einer Notbremse gesehen. „Die kann man geben“, fand Simon Peters-Kottig, vor dem sich die Szene direkt abgespielt hatte.

Fortuna Gronau – Vorwärts Epe II 4:1
Warum dieses Derby ganz klar mit 4:1 (2:0) an Fortuna Gronau ging, darüber waren sich hinterher zumindest beide Trainer einig. „Die Fortunen waren von Beginn an da. Wir im ersten Abschnitt leider überhaupt nicht“, gab Stefan Kurtdili hinterher zu Protokoll. Mehr als den Ehrentreffer von Mamadou Barry (86.) bekam der Übungsleiter von Vorwärts Epe 2 in diesem Match also nicht geboten.

„Das Gegentor nervt“, hatte auf der anderen Seite Carsten Minich ansonsten allerdings nun wirklich keinen Grund zur Klage. „Ich muss sagen: Die Jungs haben das heute sehr gut gelöst, sind konzentriert an diese Aufgabe rangegangen“, fasste Minich die 90 Minuten zusammen.

Nach einem schönen Spielzug über Dani Dirksen und Hatem Piso fand die Kugel in der 20. Minute Paul Hoffjann. Der umkurvte Epes Keeper Patrick Porsch und schob zur Führung ein. Oliver Niehoff erhöhte noch im ersten Abschnitt auf 2:0 (37.). Nach der Pause besorgte Rick Vügteveen mit einem zeitigen 3:0 (56.) schnell die Vorentscheidung. Er markierte auch zwei Minuten vor dem Abpfiff den Endstand. „Mit Paul hat ein 18-jähriges Talent getroffen. Das freut mich genauso wie die Tore von Oliver und Rick. Beide helfen uns momentan aus der Zweiten aus. Aber sie drängen sich immer mehr auf“, so Minich.

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