Christian Dücker (l., DJK) setzt sich gegen Anton Holtkamp (RW ) durch. © Angelika Hoof
Fußball

DJK Eintracht Stadtlohn setzt sich im Kellerduell in Nienborg durch

Knapp mit 3:2 hatte die Mannschaft von Trainer Jörg Bengfort im Eichenstadion gegen RW Nienborg das bessere Ende für sich und feierte den zweiten Sieg in Folge.

Im Kellerduell der Kreisliga A1 ist der erhoffte Befreiungsschlag für das Schlusslicht ausgeblieben. Denn im Eichenstadion punkteten die Gäste aus Stadtlohn dreifach. Und während sich also die Eintracht mit nun acht Punkten auf dem Konto etwas Luft verschafft hat, leuchtet die Rote Laterne nach diesem 2:3 (0:1) nach wie vor in Nienborg.

„Ich fand schon, dass dieser Sieg in Ordnung geht. Weil wir unterm Strich die Mehrzahl an besseren Chancen hatten. Wenn wir die auch konsequenter nutzen, wäre es erst gar nicht so lange spannend geblieben“, meinte Eintracht-Trainer Jörg Bengfort nach dem Schlusspfiff. Und er spielte natürlich auf die Schlussphase an, in der Nienborg noch einmal alles probierte. Denn ein Freistoß von Josef Hemker (87.) hatte RWN zurück ins Spiel gebracht. Aber das Anschlusstor kam letztendlich einfach einen Deut zu spät aus Sicht der Hausherren.

Ebenso, wie sich RW Nienborg das 1:2 nach dem Ausgleich durch Spielertrainer Rick Reekers unmittelbar nach der Pause (49.) viel zu schnell fing. Stadtlohn antwortete nämlich prompt in Person von Hendrik Nowak mit der erneuten Führung (51.). Das war ohnehin eine sehr starke Phase der Gäste, die nun einige sehr gute Gelegenheiten besaßen, von denen Nowak noch eine weitere nutzte (56.). Mehr aber eben nicht, da Kevin Böcker im RWN-Kasten eine starke Leistung ablieferte.

Immerhin, denn im ersten Abschnitt sah es ganz ähnlich aus. Aber hier hatte das frühe 1:0 durch Serhat Delen nach nur elf Minuten die Gäste noch nicht wirklich beflügelt.

Am Ende des Tages, des achten Spieltages, stand trotzdem ein verdienter Eintracht-Sieg, den Jörg Bengfort hoch einstuft: „Man hat schon unter der Woche im Training gemerkt, wie gut uns das 3:1 gegen den FC Epe 2 getan hat. Und auch dieses 3:2 wird dabei helfen, die Brust noch etwas breiter werden zu lassen.“

Sein Gegenüber Rick Reekers war natürlich alles andere als zufrieden. „Spielerisch war es in den Spielen gegen Vreden und Wessum richtig gut. Heute leider nicht. Wir haben uns ein Stück weit auch den Schneid abkaufen lassen. Der letzte Wille hat gefehlt“, so der RWN-Trainer. „Deswegen geht der Stadtlohner Erfolg auch in Ordnung. So fair muss man sein.“

Über den Autor