Ab kommenden Sommer nicht mehr an der Seitenlinie beim TuS Wüllen: Johannes Dönnebrink (l.) und Maik Hollweg. © Sascha Keirat
Fußball-Bezirksliga

Duo macht Schluss: TuS Wüllen auf Nachfolgersuche

„Es wird einen Trainerwechsel bei uns geben“, verkündet Ralf Wesker, Sportlicher Leiter beim TuS Wüllen. Für das aktuelle Duo Maik Hollweg/Johannes Dönnebrink sucht der TuS jetzt eine Nachfolge.

Nach zwei Jahren ist im kommenden Sommer Schluss beim TuS Wüllen für das Trainerduo Johannes Dönnebrink und Maik Hollweg. Das haben beide ihrer Mannschaft am Dienstagabend beim Training mitgeteilt. Ab sofort begeben sich der Sportliche Leiter Ralf Wesker und Abteilungsleiter Werner Kortbuß auf Nachfolgersuche.

„Maik und Jojo haben eine super Verbindung zur Mannschaft, das ist ein eingeschworener Haufen, von daher alles super“, sagt Ralf Wesker. Vielmehr haben die Trainer Gründe im privaten Bereich angeführt, warum sie nicht über die Saison hinaus in Wüllen bleiben können. „Wir hätten sehr gern mit den beiden weitergemacht, aber können es nun mal nicht ändern“, sagt der Sportliche Leiter.

Auch Johannes Dönnebrink stellt klar: „Es liegt auf keinen Fall an sportlichen Gründen oder den Leuten beim TuS. Wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis zum Vorstand und eine mega gute Mannschaft mit einem super Charakter.“ Das könne er auch im Namen von Maik Hollweg sagen.

Beruf und Familie gehen vor

Doch der müsse genau wie Dönnebrink einsehen, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Und da gehen Beruf und Familie einfach vor. „Maik und ich hatten in den letzten Wochen oft die Situation, dass wir uns um kurz vor 18 Uhr gegenseitig geschrieben haben: ‚Schaffts Du es heute pünktlich zum Training?‘ Wir sind beide beruflich total eingespannt und können unseren Ansprüchen an uns als Fußballtrainer so auf Dauer nicht mehr gerecht werden.“

Dönnebrink als zweifacher Vater und Außendienstler und Hollweg mit Nachwuchs und leitender Funktion auf der Arbeit hätten dennoch einige Wochen lang überlegt, ob es nicht irgendwie möglich sei, doch weiterzumachen. „Deshalb war es jetzt auch nicht leicht, dem Vorstand und der Mannschaft die Entscheidung mitzuteilen“, so Dönnebrink.

Bis zum Schluss wolle das Duo nun aber weiter alles daransetzen, mit dem TuS das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Nach starkem Saisonstart belegen die Wüllener aktuell den elften Rang mit fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Bei der Nachfolgersuche stehen die Wüllener noch ziemlich am Anfang, wie Ralf Wesker sagt: „Wir können uns gut vorstellen, dass es wieder ein Duo wird, am Besten mit einem Spielertrainer dabei.“

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Sportredaktion Ahaus

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