Frank Wegener musste nicht lange nachdenken, was er in der kommenden Saison vorhat. © Sascha Keirat
Fußball

Eintracht will Weg mit Wegener weitergehen

Unmittelbar vor dem Spitzenspiel beim Tabellenersten hat Eintracht Ahaus eine der wichtigsten Fragen für die nähere Zukunft geklärt: Trainer Wegener bleibt dem Klub erhalten. Auch die Co-Trainerfrage ist beantwortet.

In der Landesliga ungeschlagener Tabellenzweiter, am Sonntag das Spitzenspiel bei der IG Bönen vor Augen. Sportlich gesehen schwebt die Erstvertretung von Eintracht Ahaus derzeit auf Wolke sieben. Dabei bleibt aber auch Zeit, den Blick schon mal in die Zukunft zu lenken.

Eine der wichtigsten Fragen haben die Ahauser unter der Woche geklärt: Trainer Frank Wegener wird im kommenden Sommer in seine vierte Spielzeit als Chefcoach der ersten Mannschaft seines Heimatklubs gehen. An seiner Seite bleibt weiterhin der spielende Co-Trainer Cihan Bolat. Das teilte Klubchef Stefan Kappenstiel der Mannschaft vor dem Training am Donnerstagabend mit.

Kappenstiel: „Das ist schon überragend“

Die Spieler dürfte diese Nachricht ebenso wenig überraschen wie die Fußballinteressierten der Region. Schließlich läuft es im Moment absolut rund in der Augenklinik Arena. Nach elf Spieltagen sind die Ahauser immer noch unbesiegt.

„Was die Jungs Woche für Woche abrufen, ist schon überragend. Es macht einfach Spaß, ihnen zuzuschauen“, sagt Stefan Kappenstiel. „Und das, obwohl die Trainingsbedingungen momentan nicht optimal sind. Unsere Anlage stößt schon an ihre Grenzen, weil ja in den Wintermonaten auch die anderen Ahauser Vereine unseren Kunstrasenplatz nutzen dürfen.“

Mit der Arbeit des Trainerduos sei nicht nur der Vorstand bestens zufrieden, wie der Vorsitzende sagt: „Wir haben auch in den Mannschaftsrat reingehört, die Spieler sind auch glücklich mit den Trainern. Und das Wichtigste: Frank und Cihan haben weiterhin großen Spaß bei der Arbeit mit der Mannschaft.“

Das bestätigt Frank Wegener. „Gerade in so einer Lage, in der wir uns gerade befinden, ist die Stimmung natürlich grandios.“ Jedoch habe der 39-Jährige seine Zusage unabhängig vom aktuellen Erfolg gegeben. „Der Verein hat den richtigen Weg eingeschlagen. Wir wollen auch in Zukunft weiter hauptsächlich auf Ahauser setzen. Hier wächst gerade etwas zusammen, auch die Zusammenarbeit mit unserer zweiten Mannschaft läuft bestens.“

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Sportredaktion Ahaus

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