Sollte ab April eine vierwöchige Vorbereitungsphase im Kontaktsport beginnen können, dann könnte sich der Kreisvorsitzende Willy Westphal auch die Ansetzung von Pokalspielen vorstellen. © Johannes Kratz
Fußball

FLVW stellt klar: Re-Start am 2. Mai ist nicht fixiert, aber angestrebt

Über die aktuelle Situation im westfälischen Fußball haben sich der FLVW und die Kreisvorsitzenden ausgetauscht. Der Verbandsfahrplan deckt sich dabei weitgehend mit dem des Fußballkreises.

In einer Videokonferenz haben sich am Donnerstagabend das Präsidium des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW), der Verbandsfußballausschuss und die 29 Kreisvorsitzenden zur aktuellen Lage ausgetauscht. Dabei wurde auch über den Termin eines möglichen Re-Starts in den Spielklassen gesprochen. Es wurde richtiggestellt, dass das Datum 2. Mai von den Vereinen „hineininterpretiert“ worden sei. „Ein fixiertes Datum hat es noch nicht gegeben“, erklärt dazu Willy Westphal, Vorsitzender im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld.

Der FLVW teilt dazu in einer Mitteilung an die Vereine mit: „Stand jetzt sehen die geplanten Öffnungsschritte der Bundes- und Landesregierung vor, dass ab dem 5. April Kontaktsport im Freien – also auch Fußball – wieder möglich ist. Voraussetzung hierfür ist aber ein landesweiter Inzidenzwert zwischen 50 und 100.“ Zudem berate die Bund-Länder-Konferenz am 22. März erneut und passe Lockerungsschritte und Verordnungen gegebenenfalls weiter an.

Test- und Pokalspiele in Vorbereitung denkbar

„Wenn es dann so eintreffen sollte, dann würde vieles für die Fortsetzung am 2. Mai sprechen. Dem würde sich der Kreis dann – wie geplant – anschließen“, so Westphal. Fakt wäre dann auch, dass man dem Wunsch der Vereine nach einer vierwöchigen Vorbereitungsphase nachkommen könnte. Alles natürlich abhängig von der politischen wie pandemischen Verfügungslage. Denkbar wären dann auch Testspiele in der Vorbereitung.

„Ich könnte mir auch ein, zwei Pokalrunden gegen Ende der Vorbereitungsphase vorstellen“, gibt Westphal die Gedankenspiele des Kreisfußballausschusses wider, der am Montag tagt. Sollte der Fahrplan so gelingen, dann sei Westphal guten Mutes, dass im Kreis und vor allem auch in den Bezirks- und Landesligen eine Wertung der Saison weitgehend ohne Wochenspieltage möglich sein wird.

Einem vorzeitigen Abbruch erteilte der FLVW erneut ebenso eine Absage wie einer Verlängerung über den 30. Juni hinaus. Als Gründe werden die beginnenden Sommerferien, die Wechselfrist, der Altersklassenwechsel bei der Jugend und die Situation der Vertragsspieler genannt.

Inzidenzwert des Landes NRW maßgeblich

Eine wichtige Frage wurde ebenfalls beantwortet: Welcher Inzidenzwert gilt denn jetzt eigentlich? „Der Inzidenzwert des Landes NRW bestimmt in einem 5-Stufenplan die generellen Möglichkeiten das Training durchzuführen. Wenn der Inzidenzwert aber die 100 in einer Kommune überschreitet, steht es der Kommune frei, Plätze zu sperren, sodass dort dann kein Training möglich ist – auch wenn der Inzidenzwert in ganz NRW im Durchschnitt unter 100 liegt“, so lautet es in der Mitteilung des Verbandes.

Näheres will der FLVW mit den Vereinen in einigen Online-Dialogen besprechen. Dafür stehen neben FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski auch die Vizepräsidenten Amateurfußball und Jugend, Manfred Schnieders und Holger Bellinghoff, Rede und Antwort. Die Dialoge werden als Videokonferenz am 24. März sowie 7. und 21. April jeweils von 18 bis 19.30 Uhr durchgeführt. Interessierte Vereine haben einen Link zur Anmeldung erhalten.

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