Gleich dreimal jubelte Ole Pieper (l.) über einen eigenen Treffer für RW. © Michael Schley
Fußball-Kreisliga A

Nienborger feiern in Wessendorf ihren ersten Dreier

Der Aufsteiger setzte sich am zweiten Spieltag bei der DJK durch. GW Lünten gelang in der Nachspielzeit der Ausgleich gegen Ahaus II und löste ein Déjà-vu bei den Gästen aus.

Sehr unterhaltsame Spiele sahen die Zuschauer am zweiten Spieltag in Stadtlohn in Lünten.

DJK Stadtlohn – RW Nienborg 2:4
Im Duell zweier ehemaliger B-Ligisten setzte sich am Ende der Aufsteiger durch. Dass RW Nienborg einen guten Tag erwischt zu haben schien, das deutete sich früh an. Die erste halbe Stunde gehörte komplett dem Gast. Josef Hemker legte die Führung für RW vor (16.), der starke Ole Pieper legte den zweiten Treffer nach (23.). Erst nach und nach fanden die Hausherren in die Partie. „Da sind wir irgendwie in ein Loch gefallen“, sah RW-Coach Rick Reekers nach der Pause stärker werdende Gastgeber. Lucas Kerkeling erzielte den Anschlusstreffer (61.) und zehn Minuten später war Hendrik Nowak mit dem Ausgleich zur Stelle. „Da haben wir uns für eine gute Phase belohnt, und prompt folgt der Genickschlag“, erklärte DJK-Trainer Frank Rohmann. Nienborg hatte die passende Antwort parat, im Gegenzug brachte erneut Pieper die Gäste in Führung und endgültig auf die Siegerstraße (72.). „Da hat sich eine unheimliche Energie im Team ausgebreitet“, sah Reekers noch den dritten Treffer von Pieper zur Entscheidung (83.).

GW Lünten – Eintracht Ahaus II 2:2
Wie schon am ersten Spieltag glitten die drei Punkte den Ahausern auch diesmal in der Nachspielzeit aus den Händen. Tobias Resing nutzte eine Hereingabe von René Beuting zum späten 2:2 (90.+2). Dabei waren die Ahauser im zweiten Durchgang schon nah dran gewesen am dritten Treffer. Das Führungstor, ein Schuss in den Winkel von René Wegener (48.), weckte die im ersten Durchgang klar unterlegenen Ahauser auf. Giuliano Veenstra eroberte den Ball im Lüntener Aufbau und traf zum 1:1 (51.). Acht Minuten später nutzte Luis Kersting einen Bock zum 1:2.

„Unterm Strich geht das 2:2 in Ordnung, fühlt sich aber aufgrund der ersten Halbzeit zu wenig an“, so GW-Spielertrainer Stefan Bennink. Sein Gegenüber, Matthias Junk, konnte mit dem Resultat leben. „Klar war das späte Gegentor unglücklich, aber wir nehmen auch den einen Punkt gerne mit.“

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