Cem Artas (2.v.l.) und Michel Wilkes (3.v.l.) mussten mit der SpVgg II eine Niederlage hinnehmen. © Angelika Hoof
Fußball-Bezirksliga 11

SpVgg II holt erst auf, verliert dann aber doch in Epe

Erst in der Nachspielzeit kassierte die SpVgg Vreden II im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel bei Vorwärts Epe das entscheidende Gegentor. Das hatte sich allerdings angedeutet.

Vorwärts Epe hat es versucht. Immer und immer wieder. Zum Schluss war es ein einziges Anrennen auf das Vredener Tor. Unermüdlich trugen die Grün-Weißen einen Angriff nach dem anderen vor. Immer in der Hoffnung auf diesen einen Glück bringenden Moment. Längst lief die Nachspielzeit, da wurde die Mannschaft von Spielertrainer Marco Aydin doch noch belohnt. Felix Fuchs war zur Stelle, nahm das Zuspiel von Marcel Deelen auf und drückte den Ball zum 3:2 über die Torlinie.

War es Abseits? Viele Zuschauer waren dieser Meinung. Aber nicht der Schiedsrichter. Der Treffer zählte. Vorwärts führte 3:2, brachte die letzten drei Minuten auch über die Zeit und jubelte. Damit war der sechste Heimsieg im siebten Heimspiel perfekt.

Dass es „alles in allem ein verdienter Sieg für Vorwärts“ war, bestätigte Vredens Coach Philipp Severt. „Zum Schluss war es doch nur ein Spiel auf unser Tor“, erkannte er das große Bemühen der Hausherren an.

Ihre beste Phase hatte die Vredener Reserve, als sie kurz vor der Halbzeit einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatte. Zunächst war Timo Depenbrock (41.) mit einem Distanzschuss erfolgreich gewesen, danach hatte Nick Hübers einen Freistoß zum 2:2 ins Netz gehämmert. „Zwei gute, zwei glückliche Tore“, kommentierte Severt.

Zuvor hatte sein Team zwei Eper Treffer durch Felix Fuchs (21.) und Stanly Vinke (32.) hinnehmen müssen. Außerdem hatte der Schiedsrichter einen regulären Eper Treffer nach einem verlängerten Eckstoß nicht anerkannt. „Der war klar drin“, betonte Marco Aydin.

„In den ersten 25 Minuten haben wir Epe das Spiel überlassen. Da haben wir die starke Offensive das Spiel machen lassen, waren immer einen Schritt zu spät am Gegner“, erklärte Severt.

Dass Vreden nicht schon nach der 1:0-Führung ausgeglichen hatte, war jedoch Keeper Luca Halfer zu verdanken, der Cem Artas den Ball im letzten Moment vom Fuß fischte und danach auch gegen Silas Hakvoort klärte.

Gegentore weggesteckt

Den unerwarteten Vredener Doppelschlag zum 2:2 so kurz vor der Pause steckte Vorwärts Epe locker weg. Kurz nach Wiederanpfiff jagte Vinke den Ball aus bester Position über das Tor. Vorwärts versuchte viel im zweiten Durchgang, rannte sich aber auch oft fest. Noch vor dem Siegtreffer entschied sich Faisal Toryalai zu spät zum Schuss und traf nur das Außennetz.

„Das war spät, aber verdient. Wir waren, abgesehen von einer kurzen Phase, die bessere Mannschaft“, betonte Marco Aydin.

Vorwärts Epe: Halfer – Kernebeck, Bauer, Aydin, Deelen, Vinke, Berke (76. Toryalyi, Hodhod (58. Husha), Fuchs, A. Fontein (35. Aleks Temelkov), M. Fontein (39. Carneiro)
SpVgg Vreden II: Dilhage – Reuner, Droste, Reekers (45.+1. El Abdulah) Dünne, Depenbrock, Leifkes (58. Semer), Hakvoort (51. Wißing), Wilkes, Artas, Hübers (82. Verwohlt)
Tore: 1:0 Fuchs (19.); 2:0 Vinke (29.); 2:1 Depenbrock (41.); 2:2 Hübers (45.); 3:2 Fuchs (90.+2.).

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