Den nächsten Anlauf nimmt die SpVgg mit Maximilian Hinkelmann (l.) und Koray Arslan. © Sascha Keirat
Fußball-Oberliga

SpVgg Vreden hofft auf erneuten Sieg im Sauerland

Beim RSV Meinerzhagen soll der erste Dreier in der Liga her. Gegen den kommenden Gegner haben die Vredener erst kürzlich gute Erfahrungen gesammelt. Es gibt aber neue Ausfälle.

Auf den ersten Oberliga-Sieg wartet die SpVgg Vreden zwar weiterhin. Einen Oberliga-Gegner hat sie aber bereits besiegt: Beim RSV Meinerzhagen gelang im Westfalenpokal ein 5:4. Nur knapp anderthalb Wochen später fahren die Vredener am Sonntag wieder ins westliche Sauerland.

Mit dem offenen Schlagabtausch im Pokal werde das Kellerduell am Sonntag wohl wenig gemeinsam haben, vermutet SpVgg-Trainer Engin Yavuzaslan: „Der Platz ist zwar der gleiche, aber die Rahmenbedingungen sind ganz andere. Diesmal spielen wir nicht unter Flutlicht und ich denke auch, dass beide Mannschaften die Sache etwas vorsichtiger angehen als im Pokal.“

Das soll aber nicht bedeuten, dass die Vredener abwarten oder sich gar in der Defensive verschanzen. „Es ist ganz klar unsere oberste Priorität, das Spiel zu gewinnen. Daran werden wir alles setzen und ans Maximum gehen“, verspricht der Trainer.

Die 0:5-Pleite vom vergangenen Sonntag gegen den neuen Tabellenführer SC Paderborn II habe Yavuzaslan relativ schnell abgehakt. Weil sie für ihn recht einfach zu erklären war. „Der Tank war einfach leer, die Jungs haben trotzdem ihr Bestes gegeben.“ Auch im Training sei die Stimmung schon wieder gut gewesen, die Motivation für die Begegnung am Sonntag groß.

Trainings-Verletzungen

Die Vorfreude trübten allerdings die Trainingsverletzungen von Nico Ostenkötter und Tim Schücker am Donnerstag. Yavuzaslan: „Nico hat sein Knie überstreckt, er muss im MRT untersucht werden. Tim war gerade erst zurück im Training und hatte direkt Probleme am Sprunggelenk.“ Timo Grabowsky kehrt dafür nach zwei verpassten Spielen zurück in den Kader.

Egal, wer am Sonntag auf dem Platz steht – die Vredener (Platz 20, 2 Punkte) wollen den RSV (17, 3 Punkte) unbedingt überholen.

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Sportredaktion Ahaus