Stadtlohns Maximilian Rhein kann sich hier gegen Coesfelds Kevin Brennecke durchsetzen. © Raphael Kampshoff
Fußball

SuS bleibt auch im Spitzenspiel siegreich

Nach torloser erster Spielhälfte dreht der Spitzenreiter der Bezirksliga in Halbzeit zwei auf und bleibt mit dem klaren 3:0 (0:0) über Coesfeld Tabellenführer.

Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang konnte der SuS Stadtlohn das Spiel gegen den Tabellenzweiten SG Coesfeld mit 3:0 (0:0) für sich entscheiden.

„In den ersten 45 Minuten haben wir vergessen, Fußball zu spielen,“ resümierte Stadtlohns Trainer Stefan Rashing nach dem Spiel. Die Hausherren haben sich darauf beschränkt defensiv gut zu stehen und die beiden Stürmer Cedric Schürmann und Philipp Jacobs, die beide verletzt ausgewechselt werden mussten, vom Tor wegzuhalten. Obwohl spielerisch nicht viel ging, hatte die Heimelf trotzdem die beiden größten Chancen. Nach Ecken konterten sie im eigenen Stadion und zweimal scheiterte Milan Tendahl aus aussichtsreicher Position. Beim ersten Mal am Coesfelder Torhüter Tim Herbstmann, beim zweiten Mal an der Querlatte. So ging es torlos in die Pause.

SuS auf der Siegerstraße

Im zweiten Durchgang war es dann Coesfelds Schlussmann, der die Stadtlohner auf die Siegerstraße brachten. Bei einem Rückpass setzte Maximilian Rhein den Torhüter unter Druck und bekam ein Bein in seinen Befreiungsschlag. Diesen sicherte sich Raphael Busert, der in den Strafraum zog und aus zwölf Metern ins lange Eck zur Führung traf (56.)

Keine drei Minuten später erhöhte Justus Jägers auf 2:0. Ein Konter lief über die rechte Seite zu Kevin Meise, der passte in die Mitte, wo Jägers aus zentraler Position die Führung ausbauen konnte.

Coesfeld selbst hatte kaum Torchancen, die nennenswerte vergab Lucas Jacobs in der 80. Spielminute. Von der Mittellinie lief er aufs Tor zu, legte sich dann den Ball ein bisschen zu weit vor, und Stadtlohns Torhüter Justin Mess konnte rechtzeitig klären. Nach einem Abwehrfehler Coesfelds stellte Anton Macha den 3:0 Endstand her (86.). Zwei Verteidiger waren sich nicht einig, wer den Ball spielen soll. Macha sah die Möglichkeit, ging an beiden vorbei und schob überlegt ein.

„Aufgrund der Spielanteile und Torchancen ist der Sieg für uns absolut verdient, auch wenn die erste Hälfte nicht gut war. Coesfeld hatte aber im gesamten Spiel kaum Torchancen und so geht das Ergebnis für uns in Ordnung,“ beurteile Stefan Rashing die Partie.

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