Fußball-Bezirksliga

SuS Stadtlohn kassiert erste Saisonniederlage

Spitzenreiter unterliegt mit 0:2 beim SC Reken / FC Epe setzt sich gegen Eintracht Coesfeld durch.
Ärger beim SuS Stadtlohn: Erstmals nach langer Zeit hat der Spitzenreiter wieder verloren. © Sascha Keirat

Bezirksliga-Spitzenreiter SuS Stadtlohn hätte nur zu gerne das Dutzend vollgemacht. Aber daraus wurde am Sonntag nichts. Was sich vielleicht schon vorsichtig abgezeichnet hatte, wurde für den SuS diesmal zur Gewissheit: die erste Saisonpleite. Also bot sich im Duell der Verfolger die Chance, dem Tabellenführer näher auf die Pelle zu rücken. In den Eper Bülten taten dies die Hausherren.

FC Epe – DJK Coesfeld 2:1
Marius Borgert erzielte nach einer Viertelstunde die Führung für die Gäste aus Coesfeld. Irgendwie herrschte dann eine negative Grundstimmung auf dem Feld. Das blieb dem Trainerteam nicht verborgen. Jan Sundermann klärt auf: „Die Jungs sind vielleicht noch zu schnell zu unzufrieden. Das müssen wir künftig besser lösen, geduldiger. Denn die Partie hat ja auch gezeigt: Wir belohnen uns. Wenn auch spät dieses Mal.“ Doch eben nicht zu spät. Denn einen scharf getretenen Eckball nickte Timo Schönherr in diesem Topspiel der Bezirksliga zwei Minuten vor dem Abpfiff zum 2:1-Sieg in die Maschen. Zuvor hatte bereits Ricardo Deiters aus kurzer Distanz nach exakt einer Stunde die Partie auf 1:1 gestellt. Und somit beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer nur noch zwei Punkte für den FC Epe. „Das Ergebnis aus Reken hat sich hier schnell herumgesprochen“, grinste Sundermann nach dem Schlusspfiff.

SC Reken – SuS Stadtlohn 2:0
„So blöd sich das alles mit Blick auf die Tabelle anhören mag, aber: Der SC Reken hat heute von A bis Z die Qualität abgerufen, die in ihm steckt. Vermutlich zum ersten Mal in dieser Saison. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass alle vor der Spielzeit die Rekener ganz vorne gesehen haben“, blieb Stefan Rahsing nach dem Abpfiff relativ gelassen. „Denn wir haben ein gutes Spiel gemacht. Nur Reken eben ein überragendes. Das müssen wir heute auch einfach mal neidlos anerkennen.“ Wie überragend und auch mit wie viel Selbstbewusstsein und Mentalität, das zeigt das 2:0. Denn Kilian Niewerth, dem schon die 1:0-Führung gelungen war (30.), verwandelte in der 81. Minute einen Eckball direkt. Apropos Führung: „Ich glaube aber tatsächlich auch, dass wenn uns das erste Tor heute gelungen wäre, wäre die Partie anders gelaufen“, ergänzte Rahsing. Doch so fehlte es dem SuS bei einigen guten Gelegenheiten in Reken einfach auch an Fortune. Exemplarisch etwa die Möglichkeit zum 1:1, als Maximilian Wolf den Ausgleich nur um eine Fußspitze verpasste. .

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