Fußball-Kreisliga A

Union Wessum dreht frühen Rückstand in Sieg

GW Lünten geht bei DJK Stadtlohn unter. SC Südlohn bezwingt RW Nienborg in letzter Minute.
Yahsin Emre Sahin (l., Fortuna) klärt hier vor Gerrit Bogenstahl (Union Wessum). © Angelika Hoof

Union Wessum hat einen frühen Rückstand bei Fortuna Gronau in einen 3:1-Erfolg gedreht. DJK Stadtlohn lässt GW Lünten beim 4:0-Kantersieg keine Chance. RW Nienborg muss sich dem SC Südlohn durch das 2:3 in letzter Minute geschlagen geben.

Fortuna Gronau – Union Wessum 1:3
In der Anfangsphase gab Fortuna Gronau zu Hause den Ton an und belohnte sich mit dem frühen Führungstreffer. Dominik Kalitzki war bei einer Ecke zur Stelle und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie (9.). Die Union stellte nach dem Rückstand das Spiel auf den Kopf. Den Anfang machte Jan Vöcker, der auf Vorlage von Bugra Günes zum 1:1 einschob (15.). Im zweiten Durchgang gelang den Gästen zunächst per Ecke der Führungstreffer von Thomas Buddendick (64.). Kurz darauf erhöhte Bugra Günes auf 3:1 (68.), womit sich die Fortuna geschlagen gab. Spielertrainer Kalitzki sah zwei Gesichter seiner Mannschaft: „Bis zum 1:0 haben wir Wessum dominiert, danach ging gar nichts mehr.“ Union-Trainer Izzet Günes lobte die Moral: „Wir hatten so viele Personalprobleme und haben trotzdem richtig Gas gegeben.“

DJK Stadtlohn – GW Lünten 4:0
„An Harmlosigkeit waren wir vorne kaum zu überbieten. Hinten war es die reinste Schießbude“, kritisierte GW-Trainer Dirk Bültbrun sein Team. Der einseitige Auftritt begann mit dem 1:0 von Serhat Delen (10.). Lukas Kerkeling stellte nach Ecke früh auf 2:0 (19.). Später machte die DJK mit dem Treffer von Hendrik Dücker und einem Eigentor von GW-Verteidiger Kai Ahler den Deckel drauf (71.). DJK-Trainer Jörg Bengfort freute sich über den 4:0-Erfolg: „Wir haben guten Fußball gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen.“

SC Südlohn – RW Nienborg 3:2
„Wir sind wieder schwer ins Spiel gekommen“, stellte SC-Trainer Jörg Krüchting fest. Aus einem Fehler im Aufbauspiel resultierte das frühe 0:1. Fabian Borgers zog aus weiter Distanz ab und traf (4.). Erst mit der Einwechslung vom angeschlagenen Torjäger Nils Sterken wendete sich das Spiel. Erst setzte Sterken einen Freistoß zum 1:1 unter die Latte (65.), dann schnürte er per Handelfmeter den Doppelpack zur 2:1-Führung (67.). In Person von Ole Pieper glichen die Rot-Weißen zum 2:2 aus (79.), doch kurz vor Schluss spielte Alexander Krüchting seinen Bruder Jörg frei, der damit den 3:2-Siegtreffer markierte. RW-Coach Rick Reekers ärgerte sich über die späte Pleite: „Es deutete alles auf Remis hin. Dass wir noch das 2:3 kassieren, ist bitter.“

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