Marius Herden (l., SpVgg II) setzt sich gegen den Eper Kilian Voss durch und kommt zum Schuss. Die Gäste gewann in Vreden mit 5:1. © Johannes Kratz
Fußball-Bezirksliga 11

VfB-Knoten platzt laut und deutlich, Vreden II kassiert Pleite

Alstätte feiert 4:0-Heimerfolg über die DJK Coesfeld. SpVgg Vreden II muss sich im Hamalandstadion dem FC Epe mit 1:5 geschlagen geben.

Manchmal braucht es für die besonderen Situationen auch spezielle Lösungen. Davon konnten sich die VfB-Fans im Stadion am Bahnhof selbst überzeugen, wo Alstätte am sechsten Spieltag in der Bezirksliga 11 endlich den ersten Dreier eingefahren hat. Derweil kommt der FC Epe immer mehr ins Rolle

SpVgg Vreden II – FC Epe 1:5
Auf das 7:0 gegen Alstätte folgte ein ebenfalls deutliches 5:1 gegen Vredens Reserve für die Blau-Weißen. Allerdings erst nach der Pause. Denn bis dahin hatte der Gastgeber noch durch das Blitztor von Michel Wilkes nach wenigen Sekunden 1:0 geführt. Felix Wobbe per Doppelpack (47./53.), Jaan Büning (66.), erneut Wobbe (80.) und schließlich Noah Eglins in der dritten Minute der Nachspielzeit schossen für den FCE dann den Kantersieg heraus. Weswegen die Blauen nun auch schon Sechster sind.

„Die spielerisch bessere Mannschaft hat heute gewonnen. Nämlich der FC Epe“, meinte Vredens Trainer Gustav Mauritz nach dem Abpfiff. „Daran ändert sich nicht, auch wenn beim 1:1 unser Verteidiger und beim 1:3 unser Keeper unglücklich wegrutschen. Nach 90 Minuten war es ein verdienter Sieg“, so Mauritz.

VfB Alstätte – DJK Coesfeld 4:0
Aus der Not hat der VfB Alstätte eine Tugend gemacht. Weil mit Johannes Feldhaus ein weiterer Innenverteidiger verletzt passen musste, beorderten die Rot-Weißen Oliver Tenhagen nach hinten. Hilfreich war natürlich ebenso beim ersten Saisonsieg der Alstätter, dass sie schon nach zwei Minuten durch Niklas Hilgemann in Führung gegangen waren. Der Spielertrainer feierte ebenso wie Stef Aagten nach Langzeitverletzung ein perfektes Punktspieldebüt. Denn auch Aagten trug sich später noch in die Torschützenliste ein, als er einen Elfmeter zum 4:0-Endstand verwandelte (61.). „Das war das heute ein tadelloser Auftritt unserer Mannschaft“, fand ein zufriedener Coach Dirk Haveloh hinterher.

„Wir wussten, dass Coesfeld auf Augenhöhe anreist und es an der Zeit ist, den Bock umzustoßen.“ Genau das tat der VfB, weil ihm durch Simon Große-Hündfeld das 2:0 glückte (18.). Und ebenso, weil Marius van Weyck direkt nach der Pause auf 3:0 erhöht hatte. Dazwischen parierte VfB-Keeper Daniel Siehoff schon zum zweiten Mal in dieser Saison einen Elfer.

Über den Autor