Der Ahauser Fußballer des Jahrzehnts: Rainer Hackenfort. © Sascha Keirat
Fußball

Video: Rainer Hackenfort ist Ahauser Fußballer des Jahrzehnts

Er hat den Fußball in Ahaus und auch darüber hinaus in den vergangenen Jahren geprägt. Dafür haben unsere User ihn zum Fußballer des Jahrzehnt gewählt. Im Video spricht er über diese Auszeichnung.

Er darf in diesen Tagen zwar nicht dem Fußball hinterherlaufen. Doch über seine Leidenschaft sprechen, dafür hat sich der 37-Jährige beim Treffen mit der Münsterland Zeitung Zeit genommen – natürlich coronakonform. Der Anlass war kein alltäglicher: Hackenfort durfte den Pokal zur Ehrung als Ahauser Fußballer des Jahrzehnts entgegennehmen.


In der Augenklinik Ahaus Arena, Stadion seines Heimatvereins Eintracht Ahaus, ließ Hackenfort zum einen seine Laufbahn, zum anderen die Wahl vom 15. bis 26. Dezember auf unserer Homepage noch einmal Revue passieren. Neben ihm standen noch zehn weitere Ahauser Fußballer zur Wahl „In meiner Heimatstadt Ahaus Fußballer des Jahrzehnts zu werden, ist schon eine besondere Auszeichnung“, so Hackenfort.

Sieger mit 23 Prozent

Insgesamt 2812 Stimmen waren bei der Wahl abgegeben worden, davon entfielen 23 Prozent auf Hackenfort. Zweiter wurde Alexander Edel mit 20 und Dritter Sebastian Zukunft mit 16 Prozent. Hackenfort habe die Wahl mitverfolgt und täglich geschaut, wo er sich aktuell positioniere. „Das war schon eine spannende Zeit. Mal stand Sedat Semer sehr gut da, mit Sebastian Zukunft und auch Alexander Edel habe ich mir dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.“ Besonders mit seinem früheren Mitspieler Edel habe „Hacki“ während der Tage im Austausch gestanden. „Wir haben gesagt, dass wir es uns gegenseitig gönnen würden, die Wahl zu gewinnen.“

Dass die Wahl letztlich auf Hackenfort fiel, hatte sicher auch mit seinen herausragenden Erfolgen der vergangenen Jahre zu tun. Seinen aktuellen Verein SV Heek führte er als Spielertrainer genauso in die Bezirksliga wie schon 2017 den TuS Wüllen, seine erste Station als Cheftrainer.

Begonnen hatte Hackenfort seine Laufbahn bei Eintracht Ahaus, von wo er als C-Jugendlicher zum SuS Stadtlohn wechselte. Beim SuS spielte er auch lange Jahre in der ersten Mannschaft, unterbrochen von drei Saisons in der Oberliga beim SV Schermbeck. „Danach habe ich mich dann entschieden, meinen Fokus mehr auf den Beruf zu legen und bin Polizist geworden“, erzählt Hackenfort.

2010 kehrte der Angreifer dann zur Eintracht zurück und schnürte noch sechs Jahre lang seine Schuhe in der Landesliga, zum Schluss auch als Spielertrainer im Duo mit Jens Niehues.

„Ich fühle mich noch fit“

Auch wenn er mittlerweile nicht mehr der Jüngste sei, wolle der Torjäger noch ein, zwei Jahre am Ball bleiben. „Ich fühle mich noch fit und so lange das so bleibt, will ich auch weitermachen.“ Nun hofft Hackenfort, dass er bald wieder auf den Platz zurückkehren und dann mit seinen Heekern die Bezirksliga halten kann.

Wer weiß, welche Erfolge der Fußballer des Jahrzehnts in den 20er Jahren noch feiern wird…

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Sportredaktion Ahaus