Nach turbulenten Tagen rund um den Trainerwechsel bei der SpVgg II wollen sich Felix Reuner und seine Mitspieler wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Als erstes auf das Auswärtsspiel bei Vorwärts Epe. © Sascha Keirat
Fußball-Bezirksliga 11

Vorwärts Epe und SpVgg II treffen nach unruhigen Tagen aufeinander

Sowohl Vorwärts Epe als auch die SpVgg Vreden II haben sich in der Spielpause festgelegt, nicht mit ihrem aktuellen Trainer in die neue Saison zu gehen. Das hat besonders bei den Gästen für Unruhe gesorgt.

Bei der Vredener U23 hat, wie berichtet, Trainer Gustav Mauritz seinen Dienst sofort quittiert, nachdem der Verein ihm mitgeteilt hatte, ab kommenden Sommer auf einen anderen Trainer zu bauen. Diese Nachricht hat auch Vorwärts-Spielertrainer Marco Aydin von den Eperaner Verantwortlichen erhalten.

Die Eperaner setzen stattdessen ab der kommenden Saison auf die Dienste des aktuellen Oberligaspielers Timo Scherping (FCE Rheine). „Ich muss schon sagen, dass ich das nicht erwartet habe“, sagt Marco Aydin im Vorfeld auf das Duell mit den Vredenern. „Aber eigentlich gibt mir das jetzt noch mehr Ansporn zu kämpfen und mit der Mannschaft das Bestmögliche zu erreichen.“

Ein Sieg gegen den Tabellennachbarn – Vreden ist Fünfter, Epe Sechster – wäre dafür schon eine gute Grundlage. Aydin sei überrascht, wie gut die Reserve seines früheren Vereins SpVgg, seit fünf Spielen unbesiegt, aktuell dastehe und erwarte allein anhand der letzten Ergebnisse ein schweres Heimspiel. Dass der angekündigte Trainerwechsel Einfluss auf seine Spieler haben werde, glaubt Aydin nicht.

Schon eher das Thema „2G oder 3G“, das in den vergangenen Tagen für Wirbel gesorgt hat, denn im Vorwärts-Kader stehen „ein paar Jungs, die nicht geimpft sind“, so Aydin. Nach den neuesten Entwicklungen geht er aber davon aus, sie am Sonntag einsetzen zu dürfen.

Wieder Ruhe eingekehrt

Bei den Vredenern sei nach den turbulenten Tagen wieder Ruhe eingekehrt, sagt Interimstrainer Philipp Severt. „Wir konzentrieren uns jetzt wieder aufs Wesentliche. Und das ist das Spiel in Epe gegen einen vor allem in der Offensive stark besetzten Gegner.“ Am grundsätzlichen System von Gustav Mauritz werde nicht gerüttelt, „aber wir wollen versuchen, wieder mehr Fußball zu spielen“, so Severt. Ihm steht voraussichtlich bis auf Hendrik Nünning und Marius Herden der komplette Kader zur Verfügung.

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Sportredaktion Ahaus

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