VfB-Spielertrainer Niklas Hilgemann fällt seit mehreren Wochen aus. © Stefan Hoof
Fußball-Bezirksliga 11

Zwei Teams, ein Ziel – der erste Saisonsieg soll endlich her

Wer hätte das gedacht? Nach dem vierten Spieltag sind der FC Epe (12.) und VfB Alstätte (13.) Tabellennachbarn in der Bezirksliga. Dabei weichen die Saisonziele deutlich voneinander ab.

Aber kurz nach dem Saisonstart ergeben sich immer mal wieder überraschende Tabellenbilder.

Fakt ist aber vor dem direkten Aufeinandertreffen in den Bülten (So., 15 Uhr), dass beide Mannschaften auf ihren ersten Sieg in der noch jungen Spielzeit warten. Wer am Sonntag gewinnt, hält Anschluss an das Mittelfeld.

Schweres Auftaktprogramm

Sicherlich will der FC Epe das Feld jetzt von hinten aufrollen. Was durchaus gelingen kann. Die Mannschaft des zuletzt verletzten Spielertrainers André Hippers hatte ein schweres Auftaktprogramm mit Spielen gegen den Zweiten, Dritten und Vierten der aktuellen Tabelle. Hinzu kam die Personalknappheit letzte Woche. Was allein das Fehlen von Hippers ausmacht, wurde deutlich, als er im Eper Derby kurz nach der Pause vom Platz ging. Danach bestimmte Vorwärts die Partie.

Hilgemann nicht zu ersetzen

In diesem Punkt trifft es den VfB Alstätte ähnlich hart. Noch in der Vorbereitung verletzte sich der neue Spielertrainer Niklas Hilgemann. Sein Ausfall trifft den VfB empfindlich, denn im Spiel nach vorne ist der frühere Oberligaspieler nicht zu ersetzen. Zumal dort mit Stef Aagten ein weiterer Spieler fehlt, der nicht nur immer für ein Tor gut ist, sondern auch den Ball mal halten kann. „In Ansätzen machen wir das im Spielaufbau gut“, bestätigt VfB-Trainer Dirk Haveloh. „Aber dann verlieren wir zu schnell den Ball.“ Mit Frederik Maas fällt ein weiterer Aktivposten aus, der besonders von seiner kämpferischen Mentalität her dem Team viel geben könnte.

Für das Spiel in Epe muss der VfB auch auf Alexander Buß und Johannes Terhaar verzichten. Jedoch kehren Daniel Blickmann und Chris Schmäing in das Aufgebot zurück.

Enorme Qualität

Dem FC Epe bescheinigt Haveloh eine „enorme Qualität“, die besonders beim schnellen Spiel über die Flügel deutlich wird. „Aber zum Saisonauftakt in Reken standen wir vor einer ähnlichen Aufgabe und haben dort einen Punkt geholt.“

Jedoch will der FC Epe keinen Zähler abgeben. „Es wird wohl wieder eng“, bestätigt Co-Trainer Jan Sundermann eine weiterhin angespannte Situation – auch beim Training diese Woche. „Aber wir bringen trotzdem eine gute Truppe auf den Platz und haben den Anspruch, den ersten Saisonsieg zu holen.“

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