Meinung

Auf die Mentalitäts-Monster von Wacker Obercastrop ist wieder Verlass

Zwei Spiele in Folge ohne Punktgewinn stimmen jede Fußball-Mannschaft der Welt nachdenklich. Castrop-Rauxel hat ein Team, dass solche Mini-Krisen direkt wieder beendet - meint unser Autor.
Zwei Niederlage in Folge - mehr lassen die Fußballer von Wacker Obercastrop mit Goalgetter Elvis Shala (r.) seit Jahren nicht mehr zu. © Jens Lukas

Unkenrufe kommen im Fußball zumeist von hinter der Bande, bevor sie sich auch in einer Zeitung abbilden. So war es auch nach den zwei Niederlagen, die die Westfalenliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop gegen den TuS Bövinghausen (0:2) und beim FC Iserlohn (1:3) kassierten.

Denn so etwas hatten die erfolgsverwöhnten Wacker-Fans lange nicht mehr erlebt. Jahrelang hatten sie sich darauf verlassen können, dass auf eine Niederlage eine Woche später wieder ein Punktgewinn oder Sieg folgt. Und tatsächlich: Zwei Nullnummern in Serie gab es für Obercastrop die letzten beiden Male im Jahr 2019 sowie 2016.

Klar muss aber sein: Die Zeiten haben sich geändert. Die Überschrift lautet jetzt Westfalenliga und nicht mehr Landesliga oder Bezirksliga. Und: Die Trainer Aytac Uzunoglu und Steffen Golob weisen zurecht darauf hin, dass ihr Team nicht die Westfalenliga-Spitze pachten wollen und können.

Trist war der erste Oktober-Sonntag mit Blick auf den Himmel.

Nicht aber aber mit dem Blick auf die Erin-Kampfbahn. Hier wurde kurze Negativserie mit einem verdienten Sieg gegen den spielstarken FC Lennestadt direkt beendet.

Dabei präsentierten sich die Wackeraner – wie schon so oft in der Vergangenheit – als Mentalitäts-Monster. Denn die den Sieg bringenden Tor erzielten sie, als sie nach einer Roten Karte gegen ihren Keeper David Scholka in Unterzahl waren.

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