Dirk Jasmund (2.v.r.) traf in Schüren zum 1:0. Danach konnte der SV Wacker aber nicht mehr nachlegen. © Jens Lukas
Fußball-Westfalenliga

Beim BSV Schüren: Schneck wird für Wacker Obercastrop zum Dreifach-Schreck

Der SV Wacker Obercastrop hat am neunten Spieltag seinen dritten Tabellenplatz in der Westfalenliga wieder eingebüßt. Die Wackeraner sind auf Platz sechs abgerutscht, sind aber noch punktgleich mit SC Neheim (3.), TuS Hordel (4.) und dem FC Iserlohn (5.).

In der Fußball-Westfalenliga ist das Geschäft um gute Tabellenplätze äußerst schnelllebig. Hatte der SV Wacker Obercastrop (6.) in der Vorwoche noch durch den 1:0-Sieg gegen den SC Neheim Platz drei erobert, muss sich das Team von Trainer Aytac Uzunoglu nach einem unglücklichen 1:3 (1:1) beim BSV Schüren mit drei anderen Teams bei jeweils 15 Punkten das Verfolgerfeld von Rang drei bis sechs teilen.

1:0 durch Jasmund

Völlig unnötig und vermeidbar wäre die Niederlage gewesen, analysierte Wacker-Coach Uzunoglu. Seine Truppe legte einen Start nach Maß hin. Sieben Minuten waren gespielt, da lenkte Abwehrchef Dirk Jasmund die Kugel nach einem Freistoß von Elvis Shala zum 1:0 ins Netz des BSV Schüren. Das fing ja gut an.

Schneck traf schon gegen Hordel doppelt

Doch danach erkannte der Wacker-Trainer „haben wir die Zügel schleifenlassen.“ Und dabei haben die Obercastroper einen Mann wohl nicht so auf dem Schirm gehabt, der ihnen die Sonntags-Suppe schwer versalzen sollte. Jonas Schneck heißt der Stürmer, der alle drei Treffer für die Hausherren erzielte. Dabei hatte der Mann schon in der Vorwoche mit seiner Treffsicherheit geprotzt, als er beim 2:2 gegen den TuS Hordel beide Tore markierte.

So köpfte Schneck gegen Wacker vor der Halbzeit (41.) noch das 1:1. Das bekam von Uzunoglu das Prädikat „gutes Stürmertor“. An dem Treffer hatte das Wacker-Selbstverständnis noch nach der Pause zehn Minuten zu knabbern. Dann wurde es besser, Torchancen durch Robin Franke, Philip Wielsch und Elvis Shala verpufften.

Somit wurde Schneck noch zweimal (82. und 90.+4) endgültig zum Wacker-Schreck.

Über den Autor
Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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