Obercastrops Elvis Shala (blaues Trikot) spielte zuletzt gegen ein Team, das jetzt seinen Trainer verloren hat.
Fußball-Westfalenliga

Der erste Trainer-Abgang in der Westfalenliga passiert schon vor dem dritten Spieltag

Trainerwechsel gehören nicht nur im Profifußball zum Tagesgeschäft - auch zu dem der Amateure. Jetzt geschah einer in der Westfalenliga-Staffel 2.

Der erste Trainer-Abgang in der Westfalenliga 2 ist bereits vor dem dritten Spieltag perfekt. Bei einem Verein, gegen den der SV Wacker Obercastrop erst jüngst gespielt hat.

Berufliche Gründung führen zur Trennung

Bei der DJK TuS Hordel hat Trainer Holger Wortmann das Handtuch geworfen. Was aber wohl nicht der schwachen Leistung beim 0:0 gegen Wacker Obercastrop am zweiten Spieltag geschuldet ist. Nach offizieller Lesart hört Wortmann aus beruflichen Gründen auf, da ihm aktuell die Zeit fehlt, ständig vom Wohnsitz Hamm bis nach Bochum zu pendeln – mit 60 Minuten Fahrtzeit.

Holger Wortmann ist nicht mehr Hordel-Trainer © DJK TuS Hordel © DJK TuS Hordel

„Das hat sich nicht angekündigt und kam für uns von jetzt auf gleich. Das ist zu dem Zeitpunkt natürlich ziemlich ungünstig für uns. Viele waren sichtlich traurig und enttäuscht. Das beeinflusst das Team natürlich, aber wir haben jetzt auch nicht groß Zeit, darüber nachzudenken. Wir müssen schnell nach vorne schauen.“, erklärte Manager Jörg Versen gegenüber „Der Westen“.

15 Monate lang war Wortmann Trainer in Hordel. Davor betreute er den Oberligisten Westfalia Rhyhnern. Seine Stationen davor waren Westfalia Herne (2014 bis 2016) und FC Gütersloh (2011 bis 2014). 2005 arbeitete er als Co-Trainer bei Union Berlin. Die Hauptstädter spielten damals noch in der Regionalliga.

Ralf Zumdick wird gefragt

Hordels Manager muss nun auf Trainersuche gehen, was in diesem frühen Stadium einer Saison nicht einfach sein dürfte. Ex-Profi Ralf Zumdick wurde bereits angesprochen, Hordel bekam als Antwort aber ein Nein.

Versen hat Gespräche mit weiteren, potenziellen Nachfolgern aufgenommen. Eine Einigung steht jedoch noch aus. Versen: „Wir wollen eine überlegte Entscheidung treffen“. In der Zwischenzeit wird Jörg Versen das Training der Westfalenliga-Mannschaft mit Unterstützung des bisherigen Co-Trainers Richard Jankowski leiten.

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Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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Lokalsport Castrop-Rauxel
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Jens Lukas