Hatte vor seinem Auftritt bei The Voice Of Germany Zeit für ein privates Erinnerungs-Foto: Dustin Lukat. © privat
TV-Show

Dustin Lukat nimmt vom ersten Takt an bei The Voice Of Germany das Publikum mit

Millionen von Fernseh-Zuschauern haben ihn gesehen: den Castrop-Rauxeler Dustin Lukat. Er nahm bei The Voice Of Germany den Kampf auf, einen musikalischen Coach zu bekommen. Und hinterließ Eindruck.

Er ist 29 Jahre alt. Und auch, wenn er in seinem Beruf als Polizeibeamter in Recklinghausen oder als Fußballer in den Kreisligen der Region schon so manches erlebt hat: Der Sonntagabend (24. Oktober) war für Dustin Lukat aus Castrop-Rauxel ein ganz besonderer.

Dustin Lukat durfte nichts verraten

Lukat war im Fernsehen zu sehen. Als Sänger bei „The Voice of Germany“ auf Sat1. In der Aufzeichnung der „Blind Auditions“ war zu sehen, wie er alles gab, damit er von einem der vier Coaches gebuzzert wird.

Zusammen mit Bekannten und seinem Team des VfB Habinghorst schaute er sich im Vereinsheim in der Kampfbahn Habichthorst die Show an der Leinwand an. Um 20.50 Uhr bahnte sich sein großer Auftritt an – nach einem langen Werbeblock. Verraten durfte Dustin Lukat nichts. Das hat er dem Sender und der Produktionsfirma der Sendung, die donnerstags und sonntags auf Sat.1 und Pro7 ausgestrahlt wird, vertraglich zugesichert.

Begeisterte das Publikum bei The Voice Of Germany: der Castrop-Rauxeler Dustin Lukat. © ProSiebenSAT.1/ClaudiusPflug © ProSiebenSAT.1/ClaudiusPflug

Dustin Lukat performte den Song „Astronaut“ von Sido und seinem großen Vorbild Andreas Bourani. Ein großes „Wow!“ gab es damals für den Habinghorster schon vor dem Auftritt. Denn er bekam eine persönliche Videobotschaft von Bourani gezeigt. Der Star sagte: „Ich habe gehört, Du machst eine Mischung aus Gesang und Rapp. Das finde ich stark. Hau die Coaches weg!“

Und das tat Dustin Lukat dann auch: Mit dem ersten Takt gingen die Zuschauer mit – wie Coach Nico Santos zugab und hoch anrechnete. Auch er und Mark Forster gingen im Rhythmus mit und waren sichtbar begeistert – drückten aber nicht den Buzzer.

Das war das Aus für Dustin Lukat, der aber nicht enttäuscht sein mochte, als er sich dann den vier Juroren vorstellte. Forster meinte: „Es haben nur fünf Prozent bei Dir gefehlt, dann hätte ich den Buzzer gedrückt.“

Dustin Lukat im Klubheim des VfB Habinghorst. © Cedrik Lukat © Cedrik Lukat

Kritischer äußerte sich Johannes Oerding: „Da hat mehr gefehlt, weil Du einige Töne nicht getroffen hast.“ Santos wollte das nicht so stehen lassen und meinte: „Du hattest von Anfang an das Publikum. Auch wenn Du in den Gesangs-Parts Töne nicht getroffen hast, hast Du da eine Mega-Energie reingeschossen. Cool! Ich würde mich freuen, wenn Du es bald nochmal probierst.“

Begleitet wurde Dustin Lukat im Backstage-Bereich von seiner Verlobten Maite Blum, von seinem Fußball-Trainer Marc Olschewski und Kumpel Robin Gallus – ebenso wie von seiner Mama Heike Lukat. Sie saß im großen Publikum und war zweimal in Großaufnahme zu sehen: mitfiebernd und klatschend.

Nach dem TV-Abend im Habinghorster Klubheim sagte Lukat: „Einiges, von dem, was passiert ist, habe ich jetzt zum ersten Mal wahrgenommen und auch gesehen. Für mich war es eine Ehre, dort teilgenommen zu haben. Ich habe neue Erfahrungen und bin stolz. Schließlich habe ich erst vor etwas mehr als zwei Jahren ernsthaft mit dem Singen begonnen und habe gemerkt: Das kommt bei den Leuten gut an.“

Auf einer Leinwand im VfB-Klubheim schaute sich Dustin Lukat mit Bekannten und Mitspielern die TV Show mit seinem Auftritt bei The Voice Of Germany an. © Cedrik Lukat © Cedrik Lukat

Das Handy stand nicht still. Viele Nachrichten landeten bei Dustin Lukat. Zumeist mit dem Tenor: „Es ist unverständlich, warum Dich keiner von den Coaches in sein Team genommen hat.“ Dustin Lukat sagte: „Ich habe jetzt Rückenwind für eigene Sachen.“ Er ist bald in seinem Revier zu hören: am 5. November ab 18.30 Uhr bei „Recklinghausen leuchtet“ im Sparkassen-Clubraum (Kunibertstraße). Und davor – am 31. Oktober – im Mythos in Habinghorst bei der 90er-Party.

Über den Autor
Lokalsport Castrop-Rauxel
Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute (dieses Prinzip ist auch das Motto des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises).
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Jens Lukas