Die PCR-Tests, die nicht vollständig geimpften sowie genesenen Amateurfußballern abverlangt werden, sind äußerst teuer. © picture alliance/dpa
Meinung

FLVW soll Schatulle öffnen und PCR-Tests der Spieler bezahlen

Der Westfälische Fußballverband müsste wegen der Ungleichbehandlung der Spieler seit Ende November eigentlich jetzt die Saison unterbrechen. Das meint unser Autor. Auch finanziell geht es derzeit ungerecht zu. Ein Kommentar.

Die westfälische Amateurfußball-Welt gerät dieser Tage in eine Schieflage. Denn durch die am 25. November verkündete, neue Fassung der Coronaschutzverordnung können die Trainer plötzlich nicht mehr alle ihre Spieler einsetzen.

Zwar können sie ihre gegen Corona geimpften und vom Virus genesenen Leute aufbieten. Jene, die noch nicht den kompletten Impfschutz haben, sind allerdings außen vor.

Und der Umweg, um doch wieder in den Kader zu kommen, ist ein enorm kostspieliger. Denn der Landessportbund und der westfälische Fußballverband FLVW haben die Vorgaben der NRW-Landesregierung buchstäblich weitergegeben: Denn PCR-Tests sind gefordert. Und die sind teuer.

Da wäre es eigentlich nur konsequent, wenn der FLVW seine Schatulle öffnen würde – und jede PCR-Rechnung, die die Spieler über ihre Vereine reinreichen, begleichen. Denn auch die Klubs können es sich nicht leisten, über 50 Euro pro Spieler auszugeben.

Wenn der FLVW nicht zahlen möchte, sollte er schon jetzt die Winterpause einläuten.

Über den Autor
Lokalsport Castrop-Rauxel
Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute (dieses Prinzip ist auch das Motto des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises).
Zur Autorenseite
Jens Lukas

Corona-Newsletter

Alle wichtigen Informationen, die Sie zum Leben in der Corona-Pandemie benötigen, sammeln wir für Sie im kostenlosen Corona-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.