Michael Wurst und der FC Castrop treffen auf einen Dortmunder Klub, bei dem es zuletzt gar nicht rund lief. © Hermann Klingsieck
Fußball-Bezirksliga

Gegner des FC Castrop-Rauxel hat kürzlich den Trainer entlassen: „Sind ein Stück weit verunsichert“

In der Bezirksliga trifft der FC Castrop-Rauxel auf den FC Roj. Castrops Trainer Michael Wurst blickt auf den Gegner und gibt sich zuversichtlich. Bei den Dortmundern lief zuletzt einiges schief.

Der zwölfte Spieltag der Bezirksliga 9 steht an und der FC Castrop-Rauxel trifft am Sonntag (14.30 Uhr) auf den Dortmunder Klub FC Roj. Nach dem Sieg in Stockum vergangene Woche konnte man sich auf den siebten Tabellenplatz vorschieben und rangiert nun lediglich zwei Plätze hinter dem kommenden Gegner.

FC Castrop-Rauxel trifft auf den FC Roj

Den schätzt Castrop-Rauxels Trainer Michael Wurst aber als die „spielerisch so ziemlich stärkste Mannschaft der Liga“ ein. Auch die individuelle Klasse von Roj sei hervorzuheben, insbesondere in der Offensive. „Wenn die einmal ins Rollen kommen, sind sie schwer zu schlagen“, sagt Wurst.

Doch in Roj läuft aktuell nicht alles glatt. Nachdem dort Trainer Jan Ramadan vor einer Woche entlassen wurde, ging das erste Spiel ohne den Ex-Coach mit 1:2 gegen Kemminghausen verloren. Roj droht, den Anschluss an die Spitze zu verlieren.

Ein Vorteil für den FC Castrop-Rauxel? „Das kann man so nicht direkt sagen“, findet Wurst, Roj sei möglicherweise aber „ein Stück weit verunsichert“. Dass das den Tabellenfünften am Wochenende schwächen wird, glaubt Wurst indes nicht: „Sie sind trotzdem gut, wenn sie ihr Potential abrufen“. Der Respekt von ihm und seiner Mannschaft vor dem Gegner sei daher – wie in jedem Spiel – auch am Sonntag vorhanden.

FC Castrop-Rauxel ist zuversichtlich vor dem Spiel gegen Roj

Man wisse aber auch, dass man es „letzte Woche gut gemacht“ habe und gehe deshalb mit Selbstbewusstsein in die Partie. Zudem wird der Kader nach vielen Ausfällen in den letzten Wochen wieder breiter.

„Das war bisher sehr abenteuerlich in diesem Jahr“, findet Michael Wurst, der teilweise nur zwei Feldspieler auf der Ersatzbank zur Verfügung hatte. Das hat sich jetzt geändert.

Die Stimmung in der Mannschaft sei gut, es seien „18, 19 Spieler im Training“ involviert gewesen. Das stimmt Michael Wurst zuversichtlich für die anstehende Aufgabe: „Wir werden es denen nicht einfach machen“, kündigt er an. Mit einem Sieg könnte der FC Castrop-Rauxel auf zwei Zähler an den FC Roj heranrücken.

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