Michael Wurst ist Trainer beim FC Castrop-Rauxel, hat aber auch noch das ein oder andere Mal selbst auf dem Platz gestanden. © Hermann Klingsieck
Fußball

Michael Wurst trifft nach Knie-OP Entscheidung über seine Fußballlaufbahn

Nach seiner Knie-Operation schaut Trainer Michael Wurst schon wieder nach vorn: Zum Testspiel seines FC Castrop-Rauxel gegen den VfB Habinghorst.

Michael Wurst, Trainer beim Fußball-Bezirksligisten FC Castrop-Rauxel, lässt sich nicht so schnell ausbremsen – selbst von einer Knie-Operation nicht.

Wurst postete auf Instagram ein Foto von seinem linken Bein im Krankenhaus-typischen Thrombosestrumpf. Darunter schrieb Wurst: „Knie-OP ist durch.“ Und: „Bochumer lassen sich nicht unterkriegen.“ Wurst ist Stadionsprecher des Bundesligisten VfL Bochum. Seine Fußballschuhe will er nun aber dennoch an den Nagel hängen.

Michael Wurst: Verletzung im Pokalspiel

Beim Pokalspiel gegen den SV Wanne (4:2) Ende Oktober hatte sich der „Innenmeniskus verabschiedet“, sagte Wurst im Telefonat mit unserer Redaktion. Jetzt sei ein guter Zeitpunkt für die Operation gewesen. Viel länger habe er sie auch nicht aufschieben wollen, „um keinen Knorpelschaden zu riskieren“, so Wurst.

Bereits am Freitag (19. November) will er wieder als Trainer im Einsatz sein, wenn der FC Castrop-Rauxel den VfB Habinghorst zum Testspiel empfängt. Dann sei das Bein wieder so weit belastbar, dass er am Fuchsweg an der Seitenlinie stehen kann. Eine Selbsteinwechslung ist aber ausgeschlossen.

Und auch wenn das Knie wieder verheilt ist, will Wurst die Fußballschuhe nicht mehr schnüren, um jenseits der Coaching-Zone für den FC Castrop-Rauxel zu ackern. „Ich habe nicht vor, weiter zu spielen“, erklärte Wurst. „Im Pokalspiel bin ich nur wegen des knappen Personals aufgelaufen.“

Es bleibt also bei der Aufgabenteilung, wie sie zu Beginn der Saison festgelegt wurde. Michael Wurst dirigiert das Spiel von außen, sein Cousin Dustin Wurst ist als Spielertrainer selbst am Ball.

Michael Wurst: Keine Einsätze mehr

Einsätze von Michael Wurst schloss das bislang aber nicht aus. So wechselte er sich noch Anfang September beim Bezirksligaspiel gegen RW Germania in der 90. Minute selbst ein. „Das war nur um Zeit von der Uhr zu nehmen“, sagte Wurst damals. Sein Team gewann mit 3:1. Im August stand er beim Testspiel gegen den SV Langendreer im Aufgebot. Damit soll nun Schluss sein.

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Redaktion und Sportredaktion Castrop-Rauxel

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