Nico Chrobok (l.) bekam nach dem Elfmetertreffer für Schwerin zum 1:0 gegen Kirchderne die Glückwünsche von Yalim-Dogan Öztürk. Foto Engel © Volker Engel
Fußball-Bezirksliga

Spvg Schwerin fertigt Viktoria Kirchderne mit 5:1 ab und klettert in der Tabelle

Die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin zeigten nach zuletzt schwachen Auftritten gegen den BV Viktoria Kirchderne ein anderes Gesicht – und gewannen.

Nach dem neunten Spieltag der Fußball-Bezirksliga belegt die Spvg Schwerin den siebten Tabellenplatz und springt mit dem 5:1 (2:0)-Sieg am Sonntags-Gast BV Viktoria Kirchderne vorbei. jetzt ist die Spvg wieder die bestplatzierte Castrop-Rauxeler Mannschaft in der Bezirksliga 9.

1:0 nach vier Minuten

Die Partie ging für die Blau-Gelben auch gleich gut los. Bereits in der vierten Minuten brach Nico Chrobok über links durch und spielte auf Nico Bothe im Strafraum. Dieser legte den Ball am Torwart vorbei und wurde vom Keeper gelegt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Chrobok souverän zum frühen 1:0 (4.).

Über den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit spielte weiter nur die Heimmannschaft nach vorne. Nur eine einzige Chance für die Gäste war zu verzeichnen. Profit aus den zahlreichen Chancen schlug aber lediglich Florian Stolte zum 2:0 (17.). Ein langer Ball kam auf Umwegen zum Schweriner und der abgefälschte Schuss senkte sich ins Netz.

Grandiose zwölf Minuten

Nach dem Seitenwechsel lief es zunächst schlechter. In der 49. Minute erzielte Kirchderne das 1:2 nach einer Ecke und wackelte danach ein paar Minuten. Erst als die nächste Ecke wieder gut verteidigt werden konnte, fand Schwerin wieder besser ins Spiel.

Grandiose zwölf Minuten sicherten dann den Sieg der Hasecke-Elf. Erst spekulierte Stolte bei einem Rückpass auf den Gäste-Torwart, fing diesen ab und spielte diesen zum 3:1 (66.) aus.

Eine Reihe an Freistößen brachte die weiteren zwei Treffer. An beiden war der eingewechselte Suri Ucar bei seinem Comeback beteiligt. Zunächst fand er den Kopf von Nico Drabinski, der wiederum vors Tor köpfte und dort Timur Demircan bediente – 4:1 (74.) Den Schlusspunkt setzt Ucar selbst mit einem Traum-Freistoß in den rechten oberen Winkel zum 5:1 (77.).

Trainer Dennis Hasecke war zufrieden: „Unsere typische Wackelphase war diesmal nur kurz. Danach haben wir das Spiel souverän gestaltet und in der Höhe verdient gewonnen.“