SuS Merklindes Trainer Björn Brinkmann musste mit ansehen, wie seine Mannschaft eine 2:0-Fürhung bei Eintracht Ickern noch aus den Händen gab. © Volker Engel
Fußball

SuS Merklinde kann keine Derbys – drei Spiele in den Sand gesetzt

Drei Derbys und kein Sieg. Wenn es um Gegner aus Castrop-Rauxel geht, tut sich der SuS Merklinde schwer. Lokalderbys zählen nicht zu den Stärken des Teams der Trainer Björn Brinkmann und Dietmar Gaida.

Die Kreisliga-A-Fußballer des SuS Merklinde waren mit dem festen Willen zur Uferstraße nach Ickern gefahren, dort den ersten Derbysieg der Saison 2021/22 einzustreichen. „Am Sonntag wollen wir unser erstes Derby gewinnen“, hatte SuS-Trainer Björn Brinkmann im Vorfeld der Partie bei Eintracht Ickern noch betont.

SuS Merklinde holt nur einen von neun Punkten aus den Derbys

Und wo hätten die Chancen besser für den Tabellensiebten stehen können als beim Drittletzten der Tabelle? Doch erneut wurde nichts aus dem Projekt „Derbysieg“.

Bislang läuft es nicht rund für die Merklinder in Sachen Derby. Bei der SG Victoria Sportfreunde (13.) stand am Ende ein 2:2, nachdem Berriah Abdessamed ein Eigentor zum 1:2 gemacht hatte, das Zakaria Abloua dann wieder egalisierte.

Gegen den VfB Habinghorst (3.) lagen die Merklinder durch ein Tor von Abloua, mit zwölf Treffern bislang bester Torschütze am Fuchsweg, mit 1:0 vorn. Um dann mit 1:4 deutlich das Nachsehen zu haben.

Drittes Tor wurde von Merklinde in Ickern versäumt

Und nun das 2:3 bei Eintracht Ickern, nachdem Merklinde durch Abloua und Abdessamed bereits mit 2:0 in Führung lag. Die Merklinder haben versäumt das 3:1 zu erzielen und damit ihre Führung zu bestätigen. Stattdessen fiel erst der Ausgleich und dann in der Nachspielzeit auch noch das Ickerner Siegtor durch Gürsel Aptoulaziz.

„Es war ein typisches Derby“, sagte Brinkmann nach dem Abpfiff. „Am Ende gewinnt Eintracht ein Spiel, das wir niemals hätten verlieren dürfen. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“

Die nächsten Chancen warten schon

Für die Eintracht war es Balsam auf die geschundene Seele. Zumal ein Sieg dringend nötig war, damit die SG Victoria/Sportfreunde (2:1 bei Firtinaspor II) nicht zu weit enteilt. „Der Wille der Mannschaft nach dem 0:2 wieder zurückzukommen, war das Entscheidende“, erklärte Eintracht-Coach Cemal Cicibas. „Von der Einstellung her war das eine ganz andere Mannschaft als beim 1:11 beim SV Wanne 11 II, auch wenn es auf neun Positionen dieselben Spieler waren.“

Für Merklinde bleibt vorerst nur der Trost, es in Sachen Derbysieg bald wieder versuchen zu dürfen. Am Sonntag, 28. November, ist der SC Arminia Ickern (4.) am Fuchsweg zu Gast. Und am 12. Dezember der FC Frohlinde II (10.).

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Redaktion und Sportredaktion Castrop-Rauxel

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