Die Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu (r) und Steffen Golob betreten mit ihrem Team in der Westfalenliga ab Sonntag, 6. September, Neuland. © Jens Lukas
Fußball vor Saisonstart

Umfrage: Experten trauen Wacker Obercastrop in der Westfalenliga etwas zu

Es war der 26. Mai 1991, als die Spvg Schwerin aus der Verbandsliga (heißt heute Westfalenliga) abstieg. 29 Jahre später ist Wacker Obercastrop der Nachfolger der Spvg. Wie stufen das Spieler und Fans ein?

200 Besucher unserer Lokalsport-Internetseite haben sich an einer Befragung beteiligt. Dabei wurden sie auch zur Westfalenliga und der Rolle, die der Aufsteiger Wacker Obercastrop hier spielen kann, befragt. Hier sind die Ergebnisse.

Überwältigende Mehrheit ist einer Meinung

85,4 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sehen die Westfalenliga als weitaus attraktiver als die Landesliga. Trotz der weiteren Auswärtsfahrten und vermeintlich weniger Derbys als zuvor.

Jürgen Weiß, der als Reporter dieser Redaktion seit vielen Jahren den SV Wacker begleitet, sagt: „Natürlich ist die Westfalenliga, die einst Verbandsliga hieß, eine ganz neue sportliche Herausforderung. Es ist lange her, dass die Spvg Schwerin Castrop-Rauxel auf Verbands-Ebene vertrat. Auch damals war das besonders. Das sehe ich für heute auch so wie die überwältigende Mehrheit, die so bei unserer Umfrage geantwortet hat.“

Die Landesliga sei „einfach eine Stufe tiefer“. Die längeren Fahrten und die Duelle mit bislang unbekannten Gegnern sorgen sogar für eine hohe Attraktivität.

Obercastrop geht nicht durch die Decke

Die heimischen Fußballer und ihre Fans sind Realisten. Nur 3,6 Prozent meinen, dass Wacker in der neuen Liga gleich oben mitspielen wird.

Jürgen Weiß meint: „Natürlich wird Wacker Obercastrop in der Westfalenliga meiner Meinung nach eine gute Chance haben. Die Mannschaft ist ja nicht neu zusammengestellt, sondern spielt seit Jahren mit Akteuren, die höherklassige Erfahrungen einbringen, auf einem hohen Niveau.“ Kreispokalspiele gegen Westfalenligisten und Oberligisten zeigten, dass das Team von Trainer Aytac Uzunoglu auf Augenhöhe agieren kann, so Weiß, der sich bei den 48,2 Prozent einreihen möchte, die an einen Mittelfeldplatz glauben – wenn der Saisonstart gelingt.

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Jens Lukas
Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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