Mel Gerner (r.) war gegen Gerlingen einer der Deutener Aktivposten. Zwei Tore bereitete er vor, eines schoss er selbst. © Ralf Pieper
Fussball

Bei RW Deuten stehen die Zeichen auf Entspannung

Beim SV Rot-Weiß Deuten stehen die Zeichen nach dem 4:1-Sieg über Gerlingen auf Entwarnung, und das nicht nur wegen des Ergebnisses.

Es war die 64. Minute, als die Partie gegen den FSV Gerlingen für den SV Rot-Weiß Deuten noch bedeutsamer wurde, als sie es schon war. Denn in dieser 64. Minute betrat Dennis Drepper erstmals in dieser Saison für die Rot-Weißen den Platz. Die Leidenszeit des erfolgreichsten Deutener Torjägers der vergangenen Saison nähert sich endgültig ihrem Ende, und die Deutener Personalsituation entspannt sich endlich wieder ein wenig.

Schon die Startelf hatte deutlich in diese Richtung gezeigt. Neben Nils Fabisiak, der immerhin eine Halbzeit lang spielen konnte, lief auch Moritz Noetzel auf, was Deutens Offensive spürbar gut tat. Die ersten Akzente setzten allerdings noch andere.

Mel Gerner und der diesmal offensiv auf der rechten Seite agierende Jonas Weid waren in der ersten halben Stunde die Garanten des Deutener Erfolgs. Schon nach zwei Minuten legte Gerner den Ball aus zentraler Position nach rechts, von wo ihn Weid ins lange Eck hämmerte. Eine Viertelstunde später wiederholte sich das Bild: flache Ecke auf Gerner, der verlängert, und in der Mitte steht Weid völlig frei – 2:0 (17.).

Das Ganze funktionierte aber auch andersrum: Weitere fünf Minuten später spielte Gerner Weid erneut auf Rechtsaußen an, der flankte maßgenau zurück, und diesmal trug sich Gerner per Direktabnahme in die Torschützenliste ein (22.). Als die Gerlinger Abwehr dann zum wiederholten Mal einen riskanten Rückpass auf ihren Torwart spielte und Moritz Noetzel ihn erlief, hieß es nach nur 24 Minuten 4:0 für Deuten. Das war trotz des FSV-Anschlusstreffers noch vor der Pause (39.) eine Vorentscheidung – und für die Zuschauer leider das Signal für eine eher langweilige zweite Hälfte.

Mit der war das Deutener Trainerduo Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski denn auch nicht zufrieden. Deuten ließ sich über weite Strecken das Heft aus der Hand nehmen. Zwar geriet der wichtige Erfolg nicht mehr in Gefahr, doch nach vorne wollte bei den Gastgebern auch nicht mehr viel zusammen laufen. Zwei Schüsse des einsatzfreudigen Hendrik Löbler waren noch die besten Chancen.

Mit nunmehr sieben Punkten verließen die Deutener die Abstiegsränge und sind nun Zwölfter. Am nächsten Sonntag gilt es, den Weg Richtung Mittelfeld beim punktgleichen Tabellennachbarn Westfalia Wickede fortzusetzen.

  • Deuten: Habendorf; Weid, Hubert, T. Goeke, Swiatkowski (70. Tomicki), Löbler, Noetzel (64. Drepper), Fabisiak (46. Frasheri), Gerner, Falkenstein, Pötter.
    Tore: 1:0, 2:0 Weid (2., 17.); 3:0 Gerner (22.); 4:0 Noetzel (24.); 4:1 Brüser (39.).
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Sportredaktion
Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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