Fussball

Beim SV Schermbeck hat sich der Konkurrenzkampf vorm Rhynern-Spiel verschärft

6:0 gewonnen. Tabellenführer! Beim SV Schermbeck wachsen die Bäume deshalb aber noch lange nicht in den Himmel. Vorm Spiel bei Westfalia Rhynern gibt es beim SVS aber viel Positives zu vermelden.

Nach dem furiosen Auftakt gegen Westfalia Herne sieht sich der SV Schermbeck am Sonntag einem ganz anderen Gegner gegenüber. Westfalia Rhynern gehört zu den höher eingeschätzten Teams der Liga, doch SVS-Trainer Sleiman Salha geht mit gesundem Selbstvertrauen in diese Partie.

Oberliga Westfalen

Westfalia Rhynern – SV Schermbeck

So. 15 Uhr, Viactiv-Stadion im Papenloh, Am Sportplatz 20, 59069 Hamm.

Der Coach musste sich nicht bemühen, sein Team nach dem 6:0 wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen: „Die Mannschaft ist erfahren genug und konnte das 6:0 richtig einordnen.“ Zudem hat sich die Situation im Training weiter verändert.

Bilal Özkara fällt mit seiner Schulterprellung zwar aus, und auch Marvin Tenbült muss noch passen, doch andere Verletzte haben sich zurückgemeldet. Bernad Gllogjani ist wieder im Mannschaftstraining, und auch Timur Karagülmez befindet sich mitten im Aufbautraining. Auch Maik Habitz wird nach seiner Sperre wieder spielen dürfen.

Gabriel Cavar gehört schon zum Kader

Mit Tolga Özdemir hat sich einer der Neuzugänge gegen Wanne für höhere Aufgaben empfohlen. Auch Gabriel Cavar, der kurz vor Toresschluss in Schermbeck unterschrieb, gehört in Rhynern schon zum Kader. Salha freut sich: „Dadurch haben wir im Training schon eine Konkurrenzsituation geschaffen, denn natürlich will jeder in die Startelf.“

Westfalia Rhynern, das am ersten Spieltag mit 2:3 in Ennepetal verlor, ist offensiv stark bestückt, und Salha schätzt auch die Arbeit des Trainers Michael Kaminski, der seine Mannschaft immer gut aufzustellen wisse: „Rhynern ist ein Team, das selber die Initiative ergreift. Unser Matchplan ist daher etwas anders als gegen Herne.“