Abel Baptista (r.) und die BG Dorsten hamsterten am Samstag wichtige Punkte. © Joachim Lücke
Basketball

BG Dorsten schlägt Hamm – dabei hatte ein Matchwinner wochenlang nicht gespielt

Endlich hat die BG Dorsten in einem knappen Spiel die Nase vorn gehabt. In einem immer engen und spannenden Match feierten die Lukenda-Basketballer gegen die HammStars einen 86:84-Erfolg.

Die ersten Minuten gehörten eindeutig den Gästen, die schon nach gut drei Minuten mit 8:1 führten und Franjo Lukenda zu einem Time-Out zwangen. Er brachte nun Center Arbnor Voca, der tatsächlich einen großen Unterschied machte. Hamms Center Joshua Boutte war zwar nicht ganz auszuschalten und mit 27 Punkten auch Top-Scorer der Partie, doch er musste für seine Punkte nun härter arbeiten.

Die BG Dorsten kämpfte sich heran. Das lag auch daran, dass die Gastgeber ihre Dreier trafen, was in jedem Spiel die entscheidende Komponente ist. Arbnor Voca glich mit einem Distanzwurf zum 14:14 aus. Zwischenzeitlich führten die Dorstener mit 19:16, doch am Ende des ersten Viertel lag Hamm mit 23:22 vorn.

Auch wenn die Partie auch im zweiten Durchgang immer spannend war, und die Führung ständig wechselte, gab es auch einige Durchhänger. Tyler Brevard hatte große Probleme mit den einfachen Würfen und traf nur drei von zwölf Zweipunkt-Versuchen. Zudem leisteten sich beide Teams einige haarsträubende Ballverluste, die man so in der 1. Regionalliga nicht erwartet. Auch von der Freiwurflinie zeigten die Kontrahenten einige Unsicherheiten und ließen jeweils sieben Punkte liegen. Dorstens Quote lag bei 56,2 Prozent (9/16).

Jason Fabek drehte auf

Dorsten ging mit einem 43:44 ins dritte Viertel. Anders als in vielen Spielen zuvor folgte bei den Gastgebern aber nun kein Einbruch. Das lag vor allem an Jason Fabek, der mit ganz starken 24 Punkte zum Dorstener Matchwinner wurde. Mit einem Drei-Punkt-Spiel und einem Dreier sorgte er für ein 57:51. Hamm kam aber schnell wieder zurück und glich zum 60:60 aus. Ein Buzzer-Beater Fabeks ließ die Gastgeber mit ein 70:70 ins Schlussviertel gehen.

Hier machte nun Nderim Pelaj den großen Unterschied. Franjo Lukenda: „Er hat nun seine ganze Routine ausgespielt. Seine Abgezocktheit hat uns in den letzten Wochen gefehlt. Nderim hat in den entscheiden Situationen die Nerven behalten, und uns zum Sieg geschossen.“

Nderim Pelaj markierte acht von 16 Punkten

In den ersten drei Vierteln hatte Pelaj gerade etwas über sechs Minuten gespielt und noch keinen Korb erzielt. Er spielte aber das Schlussviertel durch und setzte nun mit aller Seelenruhe die Bälle in die Reuse. Von den 16 Dorstener Punkten gingen acht auf Pelajs Konto.

Dorsten setzte sich mit Dreiern von Fabek und des sehr starken Uros Cica auf 78:72 (34.) ab. Hamms 82:81 machte Dorsten aber nicht nervös, und mit zwei Freiwürfen sorgte Pelaj für das 86:81. Das war aber noch nicht der Sieg. Hamm verkürzte auf 86:84 und hatte auch noch den letzten Angriff. Der letzte Dreierversuch wenige Sekunden vor Schluss traf aber nur den Korbrand.

Lukenda sagte: „Die etwas tiefere Bank hat uns mehr Luft für eine ordentliche Defense gegeben. Der Spieltag hat gezeigt, dass in dieser Liga alles möglich ist, und wir freuen uns nun auf das Derby.“

BG: Galvez Rodriguez, Pelaj (8), Cica (17/5), Baptista (9), Morlock (3/1), Styranko (o.E.), Fabek (24/4), Mfulama (o.E.), Brevard (17/3), Peters (2), Voca (6/2).

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