Robin Pötter und RW Deuten fahren am Sonntag zum Tabellenschlusslicht der Westfalenliga 2. © Ralf Pieper
Fußball: Westfalenliga

Deuten ist auf dem Boden der Realität angekommen – doch der Trainer ist optimistisch

Beim Tabellenletzten Hagen 1911 brauchen die Rot-Weißen einen Sieg. Deutens Trainer Markus Falkenstein erklärt, woran das Spiel der Deutener aktuell krankt.

Die Niederlage gegen Sodingen hat die Tabellensituation des SV RW Deuten zwar nicht grundlegend verändert, war aber ein deutlicher Schuss vor den Bug. Nun stehen die Kicker vom Bahndamm im Kellerduell in Hagen 1911 schon etwas unter Druck.

Die beiden Trainer Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski haben das 2:4 gegen Sodingen mit dem Team aufgearbeitet. Das Deutener Spiel kranke momentan an zwei Dingen, so Falkenstein: „Wir sind in der Offensive nicht schlagkräftig genug. Doch viel wichtiger ist es, dass wir die individuellen Fehler abstellen.“ Gerade diese Patzer hätten seiner Elf in dieser Saison schon einige Punkte gekostet.

Am Bahndamm sei man nun auf dem Boden der Realität angekommen, so der Trainer: „Das haben die Spieler nun auch gemerkt. Sie wissen nun, dass die sieben Spiele der letzten Saison kein Maßstab für unser diesjähriges Abschneiden sind.“

Die Spielvereinigung aus Hagen steht für alle überraschend auf dem letztem Platz.

Nicht nur, dass die Gastgeber nur einen Punkt auf dem Konto haben, sie stellen auch mit 27 Gegentoren die mit Abstand schlechteste Abwehr. Als Reaktion darauf entließ man vor dem letzten Spieltag den langjährigen Coach Stefan Mroß, doch der neue Spielertrainer Gaetonna Manno hatte beim 1:5 in Wiemelhausen alles andere als einen Traumstart.

Die personelle Lage ist bei den Deutenern derweil weiterhin alles andere als ideal. Jonas Goeke, Kieron Ihnen und Samy Mertens fallen definitiv aus. Auch die Kniebeschwerden von Thomas Swiatkowski werden ihn wohl weiter zu einer Pause zwingen. Lukas Tombrink hat in dieser Woche wegen einer Grippe nicht trainiert und wird sicher nicht von Anfang an dabei sein.

Falkenstein schöpft trotz des drittletzten Platzes Hoffnung aus dem bisherigen Saisonverlauf: „Wir waren abgesehen vom Spiel in Wanne-Eickel nie die schlechtere Mannschaft. Mit einer geschlossenen Teamleistung können wir auch in Hagen gewinnen.“ Das ist auch dringend notwendig. Noch ist die Tabellensituation nicht beängstigend, doch eine Niederlage würde die Situation deutlich verschärfen.

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert