Deutens Hendrik Löbler (r.) scheiterte mit einem Strafstoß am gegnerischen Keeper. © Jochen Sänger
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Deutens letztes Aufgebot macht in Wiemelhausen entscheidende Fehler

Diese Niederlage hätte nicht sein müssen! Der SV Rot-Weiß Deuten unterlag zwar mit 0:3 in Wiemelhausen, war aber nicht die schlechtere Mannschaft.

Das letzte Aufgebot von Markus Falkenstein und Marek Swiatkowski war in den 90 Minuten bei der hoch eingeschätzten Concordia Wiemelhausen keineswegs die schwächere Mannschaft. Vielmehr machte sie die vielen Ausfälle auf wichtigen Positionen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung wett.

Allerdings nutzten die Deutener die beiden großen Chancen in der ersten Halbzeit nicht, das Spiel in ihre Richtung zu drehen. In der 13. Minute wurde Jonas Weid im Bochumer Strafraum gefoult. Hendrik Löblers Strafstoß kam aber zu unplatziert aufs Tor und wurde eine sichere Beute des Concordia-Schlussmanns Thorben Schmidt. Kurz darauf tauchte Ben Richter völlig frei vor dem Wiemelhauser Tor auf, scheiterte dann aber wieder an Schmidt.

Till Goeke verursacht Strafstoß

Die Gastgeber machten relativ wenig, um das Deutener Tor in Bedrängnis zu bringen. Das 1:0 war dann mehr oder weniger ein Geschenk. Til Goeke riss weit abseits des Geschehens unnötigerweise Peter Rios im Strafraum um. Der Gefoulte traf vom Punkt zum schmeichelhaften 1:0 (31.). Wiemelhausen nutzte aber die Gunst der Stunde nicht, sondern trug seine Angriffe weiterhin eher behäbig vor.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich auf dem Feld wenig. Deuten hielt sich die Concordia nicht nur vom Leib, sondern versuchte selber ein Offensivspiel aufzuziehen. Allerdings fehlen im Team gerade genau die Spieler, die für eine Initialzündung sorgen können.

Zweiter Elfmeter bringt die Vorentscheidung

Es kam die 62. Minute, in der die Gäste erneut einen absolut vermeidbaren Elfmeter produzierten. Nils Fabisiak war im eigenen Strafraum im Ballbesitz, verstrickte sich unnötigerweise in einen Zweikampf und riss seinen Gegenspieler um. Erneut traf Rios vom Punkt.

Die beste Chance zum Anschlusstor hatte Jonas Weid, der nach einer Flanke von Fabisiak am zweiten Pfosten erneut am starken Thorben Schmidt scheiterte. Das 3:0 der Gastgeber durch Ilker Berberoglu in der Nachspielzeit hatte nur noch statistischen Wert.