Der Gewinn des Westfalenpokals war ein Meilenstein für die Frauen des SSV Rhade. Folgt jetzt im DFB-Pokal der nächste? © Leistner, Andreas
Fussball

DFB-Pokal: SSV Rhade erlebt das nächste historische Spiel

Den Arbeitssieg im Kreispokal hatte Trainer Dirk Bessler schnell abgehakt. Kein Wunder, schließlich wartet auf den SSV Rhade jetzt ein wirklich historisches Spiel.

In der ersten Runde des DFB-Pokals empfangen die Damen des SSV Rhade an diesem Samstag mit dem Zweitligisten Borussia Bocholt einen ebenso attraktiven wie scheinbar übermächtigen Gegner.

DFB-Pokal, 1. Runde

SSV Rhade – Borussia Bocholt

Sa. 18 Uhr, Risthaus Sportpark, Dillenweg 115, 46286 Dorsten.

Es ist das zweite DFB-Pokalspiel der Rhader Vereinsgeschichte – 1981 schieden die Herren des damaligen FC Rhade in Runde eins mit 0:2 beim TuS Oberwinter aus – und diese historische Dimension der Partie merkte Trainer Dirk Bessler seinen Spielerinnen in diesen Tagen an.

„Sie sind nicht so wie sonst, ruhiger und in sich gekehrt“, sagte Bessler am Freitag. Der Trainer hat aber Verständnis: „Für so manche wird so ein Spiel wohl nicht wiederkommen.“ Und solche Gegnerinnen wohl auch nicht.

Allen voran Ana-Christina Oliveira Leite, portugiesische Nationalspielerin und absolute Leistungsträgerin der Gäste. „Daneben gibt es aber noch reihenweise Jugendnationalspielerinnen“, weiß Dirk Bessler. Bocholt spielte in den vergangenen Jahren stets in der Spitzengruppe der Regionalliga mit und stieg nun im Zuge der Corona-Wirren in die 2. Bundesliga auf. Dort will sich das Team natürlich unbedingt halten und verpflichtete dazu erst in dieser Woche noch die US-Amerikanerin Christina Edwards.

„Da kommt natürlich ganz viel individuelle Klasse auf uns zu“, sagt Dirk Bessler. Aber: „Verstecken werden wir uns nicht.“ Ein Rezept, das auch im Westfalenpokal-Finale aufging.

……………………………………………………

An der Tageskasse sind am Samstag noch ca. 40 Restkarten für die Partie erhältlich. Zur Nachverfolgung sind dabei Name und Adress anzugeben.

Über den Autor
Sportredaktion
Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
Zur Autorenseite
Andreas Leistner