Marvin Polczinski (l., hier noch im Trikot des TuS Sythen) wird Blau-Weiß Wulfen einige Wochen fehlen. © Jürgen Patzke
Fussball

Ex-Sythener Marvin Polczinski wird Wulfen wochenlang fehlen

Es lief gerade richtig gut für Marvin Polczinski, doch jetzt wird Blau-Weiß Wulfen wohl bis zur Winterpause auf den Linksfuß verzichten müssen. Denn im Derby gegen den BVH zog sich der 24-Jährige eine Verletzung zu.

„Im linken Schulter-Eckgelenk sind wohl Bänder gerissen“, erzählte Polczinski im Gespräch mit unserer Redaktion. Es ist dieselbe Schulter, die sich der Fußballer vor zwei Jahren schon einmal auskugelte.

Am Sonntag ging es vom Wulfener Hyundai-Borgmann-Stadion mit dem Rettungswagen zum Marienhospital nach Marl. Am Montag ließ sich Marvin Polczinski dann noch einmal von dem Arzt untersuchen, der ihn vor zwei Jahren operierte. „Beim Röntgen musste ich Zehn-Kilo-Hanteln halten. So sah man, dass der Knochen anders steht als er sollte“, berichtete Polczinski.

Mindestens zwei, möglicherweise aber auch vier Wochen Pause bedeutet das für ihn. Bei noch vier Spieltagen vor der Winterpause könnte es das also für den offensiven Mittelfeldspieler in diesem Jahr gewesen sein. Für Blau-Weiß Wulfen eine klare Schwächung. Dabei war Marvin Polczinski im Sommer vom Liga-Konkurrenten TuS Sythen nach Wulfen gewechselt, um unter seinem früheren Lavesumer Trainer Maik Dombrowicz in der Wulfener Zweiten zu spielen.

Doch inzwischen habe er schon „vier oder fünf“ Einsätze in der Ersten gehabt, und es stehe fest, dass er dort bleibe: „Es lief ja auch wirklich gut. Ich war topfit, habe viele Vorlagen gegeben.“ Auch am Sonntag gegen den BVH zum wichtigen 2:1. Doch dann kam die 70. Minute, ein Foul fast an der Torauslinie und die Verletzung.

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Sportredaktion
Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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