Marco Marrali (l.) und der TuS Gahlen wollen ihre Spitzenposition natürlich auch gegen Wulfen verteidigen. © Joachim Lücke
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Gahlen gegen Wulfen – aus dem Topspiel wurde das Duell des Tabellenersten gegen den Vierzehnten

Vor der Saison wäre das Duell TuS Gahlen gegen Blau-Weiß Wulfen als eines der absoluten Topspiele der Kreisliga A 1 RE gehandelt worden. Momentan ist es das Duell des Tabellenersten gegen den Vierzehnten.

Dass Gastgeber Gahlen mit maximalen neun Punkten aus drei Spielen an der Spitze steht, überrascht nicht wirklich. Trainer Erdal Dasdan hat die Saisonziele zwar äußerst vorsichtig formuliert. Neuer Trainer, neues System, die Mannschaft habe alle Zeit der Welt. Aber das ändert nichts daran, dass der TuS schon vor der vergangenen Saison als die Mannschaft gehandelt wurde, die sich nur selber schlagen könne, und die personellen Veränderungen vor dieser Spielzeit waren doch überschaubar.

Deutlich mehr Bewegung herrschte im Kader der Gäste aus Wulfen. Zuerst gab es den Aderlass in Richtung Holsterhausen. Dann schlossen die Blau-Weißen die entstandenen Lücken mit durchaus namhaften Neuzugängen. Für den Anspruch, in oberen Gefilden mitzuspielen, reichte es auf jeden Fall. Doch schon in der Vorbereitung hakte es.

Trainer Arek Knura bemängelte, dass seine Spieler gegen klassentiefere Gegner die nötige Einstellung vermissen ließen. Er und die Mannschaft hätten noch „einen weiten Weg vor sich“, sagte Knura zu Saisonbeginn, und die ersten drei Spieltage gaben ihm Recht.

Zumindest was die Motivation betrifft wird er sich am Sonntag aber keine Sorgen machen müssen. Vielleicht zeigt der Tabellenvierzehnte ja gerade beim Ersten sein wahres Gesicht.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner