Mannschafts-Kapitän Willi Köhler und die BG Dorsten müssen sich statt mit Leverkusen nun mit Ibbenbüren auseinandersetzen. Viel wird auch davon abhängen, ob Köhler seine Treffsicherheit aus der Mitteldistanz wiederfindet. © Joachim Lücke
Basketball

Gegnertausch verändert für die BG Dorsten die Vorzeichen

Das letzte Heimspiel vor dem Lockdown ist gerettet. Doch einfach hat der Wechsel des Gegners die Sache für die Regionalliga-Herren der BG Dorsten nicht gemacht.

1. Regionalliga West

BG Dorsten – bringiton Ballers Ibbenbüren

Sa. 20 Uhr, KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten.

Die Leverkusener spielten am letzten Wochenende bei den Hertener Löwen. Einige der Löwen haben in dieser Woche eindeutige Symptome gezeigt, sodass sie sich haben testen lassen. Die Ergebnisse lagen bis Mitte der Woche noch nicht vor, sodass die Hertener das Heimspiel gegen Ibbenbüren absagten. Bayer wollte nun ebenfalls wegen der fehlenden Testergebnisse bei den Löwen und mit potenziellen Kontakpersonen kein Risiko eingehen und sagte seinerseits die Partie in Dorsten ab.

Die BG Dorsten nahm daraufhin Kontakt mit Ibbenbürens Manager Tobias Hülsmeier auf und dieser willigte sofort ein, statt nach Herten in die KIA Baumann Arena zu kommen. BG-Geschäftsführerin Lena Kemper sagte: „Die Ligenleitung war auch sofort einverstanden, zumal sie ja auch Flexibilität bei der Terminplanung gefordert hatte.“ Damit hat man eine Partie der Rückrunde vorverlegt, die eigentlich für den 20. Februar geplant war. Das Hinspiel hätte ursprünglich am kommenden Samstag in Ibbenbüren stattfinden sollen.

Für die Dorstener bedeutet der Gegner-Wechsel auch eine deutliche Änderung der Erwartungen. Während man gegen Leverkusen durchaus mit einem Sieg rechnen konnte, sagt Franjo Lukenda nun: „Wir sind gegen Ibbenbüren klarer Außenseiter, doch eigentlich sind fast alle Teams der Liga gegen die Ballers Außenseiter.“

Gegen die Top-Teams haben die Dorstener bislang immer gute Leistungen gezeigt. In Grevenbroich kam man bis in die zweite Verlängerung, und auch in Herford führte die BG über weite Strecken. Der Dorstener Trainer kündigt daher an: „Wir werden wieder mutig und schnell spielen. Vielleicht haben wir ja auch mal das bessere Ende für uns, doch dafür muss einmal wirklich alles klappen.“ Da seine Mannschaft anschließend vier Wochen Pause habe, könne sie auf jeden Fall alles geben.

Pelaj gehört wieder zum Kader

Am Samstagabend wird Nderim Pelaj auf jeden Fall wieder mit dabei sein. Er ist zwar nach seiner Zerrung noch nicht voll bei Kräften, aber er wird die Mannschaft auf jeden Fall weiterbringen.

Ibbenbüren hat in dieser Saison eine immens starke Truppe auf die Beine gestellt, ist aber auch nicht vom Verletzungspech verschont geblieben. In den letzten beiden Begegnung hatte Coach Marc Pohlmann nur acht Spieler im Aufgebot. Das führte zur einzigen Niederlage in Herford, reichte dann aber doch zu einem knappen 68:67 über Recklinghausen.

Zuletzt fehlte neben Benjamin Fumey auch der Ex-Dorstener Rene Penders. Es bleibt also abzuwarten ob es am Samstag auf dem Feld zu einem Wiedersehen mit dem langjährigen Dorstener Dreier-Spezialisten kommt.