Rhades Verteidigerin Anna Overhoff (M.) fällt am Samstag aus. Dabei steht gegen Andernach ein immens wichtiges Spiel für die U17-Juniorinnen des SSV an. © Joachim Lücke
Jugendfussball

In der Bundesliga muss Rhade nach sechs Wochen gleich wieder Vollgas geben

Rund sechs Wochen ist es her, dass die U17-Juniorinnen des SSV Rhade ihre letzte Bundesliga-Partie bestritten. Jetzt wartet gleich wieder ein Sechs-Punkte-Spiel.

Ihr letztes Meisterschaftsspiel haben die U17-Bundesliga-Juniorinnen des SSV Rhade am 9. Oktober bestritten. Zwischendurch gab‘s zwar ein Testspiel gegen Bielefeld und zwei Partien im Kreispokal. Doch von echtem Spielrhythmus kann im Grunde kaum die Rede sein. Doch am Samstag muss die Elf des Trainergespanns Helge Bruns / Markus Brandherm im ersten Ligaspiel seit sechs Wochen gleich wieder hundert Prozent bringen.

Denn mit Aufsteiger SG Andernach kommt eine Mannschaft aus der Abstiegszone, die der SSV auf keinen Fall näher heran kommen lassen will. Derzeit trennen beide Teams nämlich gerade mal drei Punkte.

Ein Sieg – und der SSV hätte einen deutlich komfortableren Vorsprung auf die SG. Bei einer Niederlage würde es dagegen für Rhade wieder ungemütlich.

Ein Schlüsselspiel ist die Partie für Trainer Helge Bruns aber auch deshalb, „weil wir nach dieser gefühlten Herbstpause positiv wieder in den Ligabetrieb reinfinden wollen, um das für die schweren Aufgaben , die uns dieses Jahr noch erwarten“.

Da ist es natürlich besonders ärgerlich, dass mit Verteidigerin Anna Overhoff eine wichtige Spielerin fehlt und Stürmerin Lana Hubbeling nach einer Gehirnerschütterung 14 Tage nicht trainieren konnte.

„Sie wird im Kader stehen. Ob sie tatsächlich zum Einsatz kommt, liegt aber letztlich auch bei ihr“, sagt Helge Bruns. Den Ausfall von Anna Overhoff müsse das Team kompensieren: „Der Kader ist groß genug. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Punkte einfahren. Es ist wichtig.“

  • U17-Bundesliga West/Südwest: SSV Rhade – SG Andernach, Sa. 14 Uhr, Sportpark Risthaus, Dillenweg 115, 46286 Dorsten.
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Sportredaktion
Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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