Coronaschutz

LSB verunsicherte Dorstens Basketballer

Kaum waren viele Sportvereine mit ihren Jugendteams zuletzt wieder ins Freiluft-Training eingestiegen, da sorgte der Landessportbund (LSB) jüngst für erneute Verunsicherung.
Auf den ersten Blick als Sportanlage erkennbar: der Freiplatz an der KIA Baumann Arena. © Andreas Leistner

Der LSB stellte in einer neuen Auslegung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW fest, dass Sport im Freien keineswegs überall im öffentlichen Raum, sondern ausschließlich auf Sportstätten erlaubt sei.

Auch die Stadt Dorsten wurde daraufhin aktiv. Wie Sportkoordinator Michael Maiß auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte, prüfte das Ordnungsamt, ob das Freilufttraining der Basketballer der BG Dorsten und des BSV Wulfen gemäß den aktuellen Bestimmungen des Landes erlaubt sei. Die BG-Jugend trainiert seit Beginn vergangener Woche auf dem Freiplatz an der KIA Baumann Arena, der BSV-Nachwuchs nutzt die Körbe auf dem Schulhof der Raoul-Wallenberg-Schule.

Das Ergebnis der Prüfung: Beide Vereine können weiter trainieren. „Das Ordnungsamt ist zu dem Schluss gekommen, dass Anlagen, die mit bloßem Auge als Sportanlagen erkennbar sind, unter den Begriff Sportstätten zu fassen sind“, erklärte Michael Maiß. Problematischer wäre es gewesen, wenn etwa die Zuordnung der Anlagen entscheidend gewesen wäre. Der Freiplatz an der KIA Baumann Arena gehöre baurechtlich nämlich nicht zur benachbarten Sporthalle. Doch so können die Basketballer bis 14 Jahre erst einmal weiter trainieren – wenn denn das Wetter mitspielt.