Fussball

RW Deuten bekommt in Wanne-Eickel die Grenzen aufgezeigt

Der DSC Wanne-Eickel hat RW Deuten am Sonntag in der Westfalenliga 2 die Grenzen aufgezeigt. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft war mit dem 2:5 noch gut bedient.

Man muss den Rot-Weißen aber tatsächlich zugestehen, dass sie fast mit dem letzten Aufgebot antraten. Die Liste der Ausfälle war ellenlang, und die Reservebank der Gäste war mit drei Leuten nur spärlich besetzt.

Das Match begann jedoch mit einem Paukenschlag. In der zweiten Minute spielte Kieron Ihnen einen feinen Pass auf Jonas Goeke, dem die Wanner Innenverteidigung allen Platz der Welt ließ. Goeke setzte den Ball eiskalt zur Deutener Führung in die rechte Ecke.

Der DSC brauchte ein paar Minuten, um sich von diesem Treffer zu erholen. Doch dann wurde schnell klar, dass die Deutener in dieser Formation einem Spitzenteam nicht Paroli leisten können. Der Ausgleich fiel in der elften Minute nach einer Ecke, bei der Keeper Marvin Radüchel ausnahmsweise einmal nicht gut aussah. Im Anschluss wurde das Mittelfeld zum Hoheitsgebiet der Gastgeber. Alle Versuche der Deutener, das Spiel aus der Abwehr aufzubauen, endeten meist am Mittelkreis, weil die Rot-Weißen dort so gut wie keine Zweikämpfe mehr gewannen. In der 27. Minute hatten die Gäste noch Glück, dass David Sdzuy nur den Pfosten traf.

Als dann die Deutener mal wieder unnötig den Ball im Mittelfeld verloren, startete Sdzuy über die linke Seite und legte Marvin Piechottka das 2:1 auf. Als Kai Strohmann mit einem feinen Schuss aus der Drehung auf 3:1 erhöhte, sah das wie eine Vorentscheidung aus. Doch im direkten Gegenzug gab es einen Handelfmeter, den Hendrik Löbler zum 3:2 verwandelte, sodass die Deutener noch Hoffnungen auf eine bessere zweite Halbzeit hatten.

Jonas Weid traf nur die Latte

Fast wäre den Gästen auch in der 51. Minute der Ausgleich gelungen. Eine Flanke Jonas Weids flog zwar über SCK-Keeper Jonas Schütz, traf dann aber nur die Latte. In der Folgezeit bestimmte Wanne-Eickel aber uneingeschränkt das Geschehen. Das 4:2 schoss David Sdzuy, der die Kugel aus 20 Metern unhaltbar in die untere rechte Ecke jagte. Die Gäste konnten sich aus der Umklammerung nicht mehr befreien und kamen nur noch ganz selten über die Mittellinie. Die logische Folge war der Kopfball von Xhino Kadiu zum 5:2. Damit waren die Deutener noch gut bedient, denn in der Schlussphase ließ der DSC noch einige Chancen aus.

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