Nico Winter (l.) gehört beim BVH Dorsten seit Wochen zu den Besten. © Joachim Lücke
Fußball-Kreisliga A

SV Lembeck schafft tolle Aufholjagd

Eine klare Angelegenheit, ein Remis nach 0:3-Rückstand und eine böse Überraschung - die Kreisliga A1 RE hatte auch abseits des Topspiels in Raesfeld viel zu bieten.

Kreisliga A RE

BVH Dorsten – FC RW Dorsten 5:0

Nach einer torlosen ersten Halbzeit besiegte der BVH Dorsten den FC Rot-Weiß Dorsten am Ende auch in der Höhe verdient mit 5:0.

In der ersten Viertelstunde war der FC sogar das bessere Team, das tief stehend auf seine Chancen lauerte und diese auch bekam. Der BVH produzierte in der Anfangsphase zu viele Fehlpässe und tat sich schwer.

In der 25. Minute brach Danny Lützner aufseiten des BVH durch, umspielte auch noch den gegnerischen Torwart, doch der anschließende Schuss wurde noch so eben von der Linie gekratzt. Nico Winter hatte auch noch zwei aussichtsreiche Möglichkeiten, um die Holsterhausener in Führung zu bringen, doch bis zur Pause passierte nichts Zählbares mehr.

Keine zwei Minuten waren nach dem Wechsel gespielt, da prallte bei einer Abwehraktion der Ball in das Gesicht von FC-Akteur Benjamin Blumberg, um von dort in die eigenen Maschen zu hüpfen. Nur eine Minute nach diesem unglücklichen Eigentor traf Lützner im Anschluss an eine Ecke von Daniel Hennebach per Kopf zum 2:0.

Das war der Genickschlag für das Team von FC-Trainer Dirk Cholewinski.

Fortan dominierte der BVH das Geschehen, auch wenn der FC immer wieder versuchte, sein Glück auch in der Offensive zu finden. In der 65. Minute traf Arjan Etemi zum 3:0, in der 71. Minute verschoss auf der Gegenseite zu allem Überfluss Igor Gajewski auch noch einen Elfmeter.

Winter und Harun Arik erzielten die weiteren Tore für die Schikora-Elf.

Cholewinski: „Bis zur Pause haben wir es zumindest ergebnistechnisch offen gehalten, danach war der BVH uns in allen Belangen überlegen und hat auch in der Höhe absolut verdient gegen uns obsiegt.“

SV Lembeck – SV Schermbeck II 3:3

Nach einem Spiel mit zwei wirklich unterschiedlichen Halbzeiten erkämpfte sich der SV Lembeck nach einem 0:3-Rückstand noch einen Punkt.

Per Sonntagsschuss brachte Claudius Alexander Mertes Schermbeck in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Michel Abelmann erhöhte mit einem verwandelten Foulelfmeter kurz vor dem Pausenpfiff (43.) auf 2:0.

Zur zweiten Halbzeit nahm sich die Lembecker Elf viel vor, wurde in der 51. Minute aber nochmals durch einen Treffer von Ali Salha zum 0:3 abgestraft.

Doch die Schwarz Weißen gaben sich nicht auf, kamen in der 56. Minute nach einer Freistoßflanke durch das Tor von Fabian Schöneis per Kopf zum 1:3-Anschlusstreffer. Aufgrund der dünnen Personaldecke schwanden den Schermbeckern zusehend die Kräfte, während die Lembecker nun erst recht weiter ordentlich am Gashahn drehten. Nur fünf Minuten nach dem 1:3 verkürzte Niklas Jakubiak dann auch schon zum 2:3 (61.).

Nun witterte die Mannschaft von Trainer Patrick Rohrand zumindest noch einen Zähler, während sich die Schermbecker mit allem, was sie hatten, dagegen stemmten. Am Ende wurde aber der Lembecker Vorwärtsdrang zumindest teilweise belohnt.

In der 87. Minute war es erneut Schöneis, der den am Ende verdienten 3:3-Ausgleich erzielte.

Schermbecks Coach Marc Jagella: Wenn du 3:0 führst, dann musst du das Spiel und die Punkte nach Hause bringen. Aber nach dem Spielverlauf geht das Unentschieden in Ordnung. Wir haben zu viele gegnerische Freistöße aus dem Halbfeld zugelassen und sind dafür zweimal betraft worden, das ärgert mich!“

SG Borken II – BW Wulfen 2:0

Mit 0:2 verlor Blau-Weiß Wulfen sein Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung der SG Borken.

Wulfens Trainer Arek Knura musste mit dem allerletzten Aufgebot, darunter drei Spieler aus der zweiten Mannschaft, nach Borken reisen. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne wirkliche eigene Torchancen bereiteten die Wölfe beim 0:1 in der 29. Minute das Gegentor ein ganzes Stück weit mit vor. Nach dem Wechsel hatten die Wulfener dann gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, konnten aber trotz zwei, drei guter Gelegenheiten daraus kein Kapital schlagen. Insgesamt ist der Knura-Elf nach vorne diesmal einfach zu wenig eingefallen. Borken kaufte den Gästen vor allem in kämpferischer Hinsicht den Schneid ab und erzielte eine Minute vor dem Ende nach einem Konter sogar noch das 2:0. Knura: „Ich sehne jetzt die Winterpause schnell herbei.“

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