Flaesheims Spieler werden auf dem Platz in den kommenden Monaten auf einen ihrer Teamkollegen verzichten müssen. © Andreas Hofmann
Fußball: Kreisliga A

„Da wird einem anders“: Nächste Hiobsbotschaft schockt Flaesheimer

„Da ist Fußball vollkommen uninteressant“, sagt Michael Onnebrink, „wichtig ist, dass er gesund wird“. Vor dem Spiel gegen Vinnum erreichte den Flaesheimer und sein Team eine Schock-Nachricht.

Vor dem Sieg gegen Westfalia Vinnum erhielten Michael Onnebrink, Trainer von Concordia Flasheim, und seine Spieler eine weitere Hiobsbotschaft. Doch die neueste war anders als alle anderen zuvor. Sowohl für den betroffenen Spieler als auch für seinen Trainer war es ein Schock.

Am vergangenen Donnerstag, 16. September, kam Phil Schröter (20) ins Krankenhaus. Schon seit Beginn der Vorbereitung hatte er sich immer wieder nicht allzu gut gefühlt. „Ich war oft schlapp und unkonzentriert“, erzählt er, während er noch im Krankenhaus liegt. Höchstwahrscheinlich habe er eine Herzwandentzündung, sagt der Flaesheimer.

„Das war erstmal ein Schock, damit hatte ich nicht gerechnet“, so Schröter. Ähnlich erging es seinem Trainer. „Das ist schon heftig“, sagt er. Dass sein Spieler seit Wochen mit einer derartigen Erkrankung trainiert und gespielt hat, bestürzt ihn noch immer. „Wenn man bedenkt, was das vielleicht für ein Risiko war, da wird einem anders“, so Onnebrink.

Flaesheims Phil Schröter muss mindestens drei Monate pausieren

Auch ihm blieb in der Vorbereitung nicht verborgen, dass Phil Schröter nie ganz fit war. „Er hat nicht schlecht gespielt, aber war auch nicht ganz so, wie wir ihn eigentlich kennen“, erzählt er.

Phil Schröter (M.) wird Flaesheim einige Monate fehlen.
Phil Schröter (M.) wird Flaesheim einige Monate fehlen. © Ralf Deinl © Ralf Deinl

Auch Schröter selbst hatte schon vor Wochen gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Froh ist er nun, immerhin zu wissen, woran es zuletzt lag. Fußballspielen wird er nun für einige Zeit erst mal nicht mehr. „Ich soll mich jetzt so viel ausruhen wie möglich und drei Monate keinen Sport machen“, sagt er. „Das wird mir nicht so leicht fallen“, so der Spieler weiter.

„Da ist Fußball vollkommen uninteressant“, sagt Michael Onnebrink, „wichtig ist, dass er gesund wird“. Ganz vom Sportplatz fernhalten wird sich Phil Schröter aber nicht. Sobald er aus dem Krankenhaus rauskommt, will er zumindest beim Training vorbeischauen, sagt er.

Und in den kommenden Monaten wird er mit Sicherheit auch weiterhin sein Team unterstützen – nur eben nicht auf, sondern neben dem Platz.

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert