Sah beim Spiel seines ETuS Haltern gegen den TuS Velen insgesamt zehn Tore: Trainer Phillip Oligmüller. © Marie Krursel
Fußball: Kreisliga A

Der ETuS Haltern erlebt eine verrückte Partie mit zehn Toren

Den Zuschauern bei der Partie Velen gegen ETuS Haltern wurde viel geboten. Insgesamt zehn Tore sahen sie. Am Ende verlor der ETuS - eine Niederlage, die nicht hätte sein müssen.

So ganz glauben konnte es Phillip Oligmüller auch einige Stunden nach dem Spiel noch nicht. Mit 4:6 hatte sein Team, der ETuS Haltern, gegen den TuS Velen verloren. „Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren müssen“, sagte er und fügte dann noch hinzu: „Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass wir dieses Spiel nicht verlieren dürfen.“

Nach vorne habe seine Mannschaft ein wirklich gutes Spiel gemacht, so Oligmüller. „Wir haben aber hinten auch einfach zu viel zugelassen.“ Individuelle Fehlern konnte der Trainer nicht als Gründe für die Gegentor-Flut ausmachen. Vielmehr „haben wir einfach nicht gut verteidigt“.

Dabei war der ETuS sogar zuerst in Führung gegangen, als Dennis Klüsener zum 1:0 traf (24.). Es war jedoch auch die letzte Führung der Halterner, die in der Folge allerdings auch noch drei Mal ausgleichen konnte. In den Schlussminuten, in denen der ETuS in dieser Spielzeit eigentlich auch selbst gerne trifft, entschieden die Gastgeber dann das Spiel für sich.

„Nach diesem Spiel ist allen Beteiligten klar, woran es gehapert hat“, sagte Phillip Oligmüller, „da werden wir uns in den nächsten Einheiten mit beschäftigen.“ Die Verbesserung der Defensive wird wohl in der kommenden Trainingswoche auf dem Programm stehen.

Aber auch offensiv war eigentlich noch Luft nach oben. „Wir können eigentlich noch vier oder fünf Tore mehr machen“, so der ETuS-Trainer. In den meisten anderen Spielen würden allerdings auch vier für den Sieg reichen.

  • Tore: 0:1 Klüsener (24.), 1:1 Vierhaus (35.), 1:2 Lütke Daldrup (41.), 2:2, 3:2 Storks (42., 48.), 3:3 Ferraro (51.), 4:3 Plaumann (63.), 4:4 Gröner (68.), 5:4 Storks (86.), 6:4 Schulz (90.)
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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert