2020 präsentierte Meik Pfennig, Sportlicher Leiter von BW Wulfen, Maik Dombrowicz (l.) als neuen Trainer der zweiten Mannschaft. Nun muss Pfennig einen Nachfolger suchen. © Archiv
Fußball: Kreisliga B

Dombrowicz-Rücktritt bei BW Wulfen II: „Die Spieler waren geschockt“

Seit einigen Tagen ist Maik Dombrowicz nicht mehr Trainer von BW Wulfen II. Der Ex-Lavesumer war zurückgetreten. Der Sportliche Leiter der Wulfener spricht nun über die Nachfolger-Suche.

Der Rücktritt von Maik Dombrowicz bei B-Ligist BW Wulfen II kam ziemlich überraschend. Nach 16 Monaten endete das Kapitel Wulfen für den Ex-Lavesumer ziemlich abrupt. Meik Pfennig, Sportlicher Leiter der Blau-Weißen, steht nun vor einer schwierigen Aufgabe – er muss einen Nachfolger finden.

„Für uns kam das ziemlich überraschend“, sagt Pfennig einige Tage nach dem Bekanntwerden des Trainer-Rücktritts. „Aber wir mussten es so hinnehmen.“ Sportliche Gründe hatte die Entscheidung von Dombrowicz nicht, der Verein schrieb nur von „persönlichen Gründe“.

Interimsweise übernehmen nun erst mal Pfennig, Christian Maag und Christoph Brüggemann die Leitung der Trainingseinheiten und auch die Leitung bei den kommenden Spielen.

„Jetzt einen adäquaten Ersatz zu finden, wird verdammt schwer“

Die erste Partie konnten die Wulfener auch gleich deutlich gewinnen: Gegen den SV Sickingmühle gab es einen 7:0-Sieg. „Vor dem Spiel hatten wir nur sechs Punkte“, sagt der Sportliche Leiter, „der Sieg war sehr wichtig“.

Die Spieler zeigten also eine gute Reaktion auf die Trainer-Überraschung einige Tage zuvor. Vor dem Training am Dienstagabend (12. Oktober) hatte Maik Dombrowicz die Mannschaft über seine Entscheidung informiert. „Die Spieler waren geschockt“, berichtet Meik Pfennig. Der Trainer habe sich kurz gehalten, „weil es schon emotional war“, erzählt er weiter.

Nun geht es für Pfennig darum, einen neuen Coach für den B-Ligisten zu finden. „Jetzt mitten in der Saison einen adäquaten Ersatz zu finden, wird verdammt schwer“, sagt er. „Wir halten die Augen offen, aber vor der Winterpause wird das schwer.“ Und wie sieht das Anforderungsprofil der Wulfener aus?

„Wir sind ein familiärer Verein“, sagt Pfennig. Deswegen müsse es nicht nur sportlich, sondern eben auch menschlich passen. Der zukünftige Trainer soll zudem am besten schon „ein paar Jahre Erfahrung im Seniorenbereich haben und er muss Bock darauf haben, eine zweite Mannschaft auszubilden“. Denn das sei die vielleicht wichtigste Aufgabe des Übungsleiters von BW Wulfen II. Immer wieder sollen Spieler den Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft schaffen.

Neben der Suche nach einem neuen Trainer wird sich aktuell aber natürlich auch auf die kommende Partie vorbereitet. Mit dem Spiel am kommenden Sonntag (24. Oktober), betont Meik Pfennig, stehe bereits die nächste wichtige Partie an. Dann empfangen die Wulfener den noch punktlosen Tabellenletzten, den SV Schermbeck III. Dort soll es die nächsten drei Punkte geben.

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert