Trainer Michael Ecker äußert sich zu seinem Aus bei BW Lavesum. © Andreas Hofmann
Fußball: Kreisliga B

Ecker über sein Aus bei Lavesum: „Unausweichlich, aber ein schreckliches Gefühl“

Michael Ecker und BW Lavesum gehen von nun an getrennte Wege. Der Trainer hatte selbst angeboten, zu gehen - und spricht nun über sein Aus beim B-Ligisten nach vier Niederlagen zum Start.

Nach vier Spieltagen und vier Niederlagen war Schluss: Michael Ecker ist nicht mehr Trainer der DJK BW Lavesum. Nach dem 0:8 gegen Coesfeld II hatte er den Lavesumer Verantwortlichen angeboten, ihn von seinem Amt zu entbinden. Einen Tag später stimmten sie seinem Vorschlag zu – wenngleich ihnen die Entscheidung nicht leicht fiel. Nun äußert sich auch Ecker selbst zu seinem Aus.

„Es ist schade, dass die sportliche Entwicklung der letzten vier Wochen mir keine andere Wahl gelassen hat“, so der nun Ex-Trainer der Lavesumer. „Jeder weiß, dass die DJK mir sehr am Herzen liegt und wie schwer mir dieser Schritt gefallen ist. Aber in letzter Konsequenz trage ich die Verantwortung für den Misserfolg und somit ist dieser Schritt unausweichlich.“

Eckers Wunsch: Lavesums Spieler sollen beweisen, „dass mehr in ihnen steckt“

Dennoch sei es „ein schreckliches Gefühl, dass man alles Mögliche versucht hat und man doch erkennen muss, dass man nichts ändern kann“. Ecker richtet derweil auch einen Dank an René Kownatka, der nun die erste Mannschaft übernommen hat, Daniel Stockhofe und Ralf Wollinski aus – „für eine schöne Zeit und die ausgesprochen gute Zusammenarbeit“.

Auch seinem Co-Trainer Nils Unger, der im Sommer als Spieler gekommen war und schnell auch das Amt des Co-Trainers übernommen hatte, „gilt mein besonderer Dank“. Er hoffe, dass Unger auch ohne ihn seinen Weg, den sie gemeinsam besprochen hatten, weitergeht.

Und auch seinen anderen Spielern dankt Ecker „für seine sehr angenehme Zeit, die ausschließlich nur durch die Leistungen des Teams I in den Pflichtspielen getrübt wurde“.

Der Ex-Lavesumer, der schon in der Vergangenheit mehrere Jahre bei den Blau-Weißen tätig war, wünscht sich nun, „dass René die richtige Ansprache findet und die Spieler beweisen, dass mehr in ihnen steckt und nicht alles, was wir in den letzten Wochen getan haben, falsch war und sie schnellstmöglich die Kurve bekommen“.

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert

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