Derby-Rückblick

ETuS Haltern gegen TuS Sythen: Packendes Pokal-Derby und ein klarer Sieger

Am Sonntag (10. Oktober) ist es endlich wieder soweit: Der ETuS empfängt Sythen zum Halterner Derby. In der kurzen Saison 2020/21 gab es gleich zwei Duelle der A-Ligisten. Wir blicken zurück.
Das Pokal-Derby zwischen dem ETuS Haltern und dem TuS Sythen endete in der vergangenen Saison mit einem knappen Sieg für Sythen. © Thomas Braucks

Mehr als ein Jahr ist es her, dass der ETuS Haltern und der TuS Sythen aufeinandertrafen. Innerhalb von wenigen Wochen spielten die beiden damaligen A-Liga-Aufsteiger direkt zwei Mal gegeneinander – einmal endete das Derby knapp, einmal deutlich.

Für den TuS Sythen bedeutete der Aufstieg in die Kreisliga A nach dem corona-bedingten Abbruch der Saison 2019/20 die erstmalige Teilnahme an der höchsten Kreisliga-Spielklasse. Für den ETuS Haltern war es hingegen der direkte Wiederaufstieg. Beide Teams stiegen dank der Quotientenregelung auf.

Eigentlich war nur ein Aufsteiger vorgesehen, doch da beide Mannschaften nur 0,03 Punkte pro Spiel trennten, entschied der Fußballkreis, auch den ETuS aufsteigen zu lassen. In der damaligen Saison trafen beide wegen der Pandemie nur einmal aufeinander – es gab ein trostloses 0:0.

Zwei verdiente Siege für den TuS Sythen gegen den ETuS Haltern

In der vergangenen Saison, die allerdings noch mal deutlich schneller beendet war, sahen die Zuschauer hingegen deutlich mehr Tore: Im ersten Aufeinandertreffen im Kreispokal setzte sich der TuS Sythen dank eines Hattricks von Lukas Wemhoff mit 3:2 durch. 17 Tage später gab es in der Liga den nächsten Sieg – diesmal ein deutliches 4:1 dank zwei Toren von Sturm-Neuzugang Sebastian Hohaus.

Die weiteren Tore für Sythen erzielten damals Ionut-Marian Sarbu und Ex-ETuS-Spieler Janik Tönnes, der am kommenden Sonntag nach seiner Gelbsperre nach gerade mal fünf Spieltagen wieder einsatzbereit ist.

Der ETuS war in dem Ligaspiel, bei dem Lukas Wemhoff auf Sythener Seite fehlte, aber sogar in Führung gegangen – und das auch verdient. Innerhalb der ersten Viertelstunde hatte sich das damals noch von Thomas Schaffrinna und Phillip Oligmüller trainierte Team mehrere Chancen herausgespielt, die dritte nutzte Joel Ferraro dann.

Danach wurde Sythen jedoch stärker und der ETuS ließ spürbar nach. Schaffrinna sprach hinterher von einem „Bruch“ im Spiel seiner Mannschaft. Der Sieg für den Konkurrenten war verdient – genauso wie der Sieg zuvor im Pokal, wie auch der ETuS-Trainer damals anerkannte.

Mittlerweile ist Thomas Schaffrinna nicht mehr Trainer des ETuS, dafür ist aber Phillip Oligmüller noch immer da. Am Sonntag, 10. Oktober, bekommt er mit seiner Mannschaft die Chance, sich zu revanchieren. Die Ausgangslagen beider Teams könnten ähnlicher nicht sein: Beide gewannen bislang zwei Mal, verloren zwei Mal und trennten sich zwei Mal mit einem Remis von ihren Gegnern.