Mats Lindens (l.) zweites Saisontor bescherte dem TuS Sythen einen Punkt gegen dem SV Lembeck. © Andreas Hofmann
Fußball: Kreisliga A

Früher Rückstand, später Ausgleich: Sythens intensives Spiel mit vielen Emotionen

Nach nicht mal zehn Minuten stand es bereits 0:2. Dank einer Schlussoffensive belohnte sich der TuS Sythen aber doch noch und holte gegen den SV Lembeck einen verdienten Punkt.

Wir haben einen Punkt gewonnen“, sagte Dennis Schulz, Trainer des TuS Sythen, nach dem 2:2 gegen dem SV Lembeck, der am ersten Spieltag den ETuS Haltern noch mit 5:0 geschlagen hatte. Die Gäste hatten ihre Tore schon nach wenigen Minuten erzielt. Sythen ließ sich hingegen deutlich mehr Zeit, um zu treffen.

Es sei ein sehr intensives Spiel gewesen – „mit vielen Emotionen“, sagte Schulz. Schon nach wenigen Minuten lief seine Mannschaft einem Rückstand hinterher. Erst stand sein Team bei einem Eckball nicht gut. Nutznießer davon war Lembecks Hendrik Dirks (2.).

Nur wenige Minuten später war es dann Julian Risthaus, der auf 2:0 aus Gäste-Sicht erhöhte. Bei einem langen Ball über die Sythener Abwehrkette war Risthaus einfach schneller als seine Gegner und entwischte ihnen. „Dann plätscherte das Spiel so vor sich hin“, stellte Sythens Trainer fest.

Nach einer Systemumstellung (von 4-4-2 auf 3-5-2) kam sein Team jedoch besser ins Spiel. Der Weckruf kam dennoch erst in Minute 70, als Lukas Wemhoff den Pfosten traf. „Danach haben wir alles nach vorne geschmissen“, so Schulz weiter. In der 78. Minute war es wieder Wemhoff, der zum Abschluss kam – diesmal mit Erfolg.

Kurz vor dem Schlusspfiff kam Mats Linden dann nach einem langen Pass an den Ball und schob zum 2:2 ein. Aus Sicht seines Trainers der verdiente Ausgleich.

Tore: 0:1 Dirks (2.), 0:2 Risthaus (9.), 1:2 Wemhoff (78.), 2:2 Linden (89.)

Über den Autor
Redakteur
Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
Zur Autorenseite
Pascal Albert