Beim SV Hullern kehrt ein Neuzugang endlich zurück, nachdem er die ersten Ligaspiele nur zugucken durfte. © Michael Kösters
Fußball: Kreisliga C

Hullerner kehrt nach Sperre zurück: „Sechs Spiele zugucken war nicht so schön“

In sechs Spielen in der Kreisliga C hat der SV Hullern bislang zehn Punkte gesammelt. Gegen Meckinghoven II sollen die nächsten drei folgen. Ein Neuzugang kann auch endlich mitspielen.

Der SV Hullern hatte sich zur neuen Saison mit mehr als einer Handvoll Spielern verstärkt. Für die meisten war es eine Rückkehr zu ihrem Ex-Verein. Ein Halterner, der zum C-Ligisten zurückgekehrt war, konnte bislang aber nur zugucken. Denn er hatte im letzten Spiel der Saison 2020/21 noch eine Sechs-Spiele-Sperre kassiert.

Noch in Diensten des ETuS Haltern II hatte Mirko Pezer, Bruder von Hullerns Kapitän Marko Pezer, aufgrund einer Tätlichkeit Rot gesehen. Die Folge: Die ersten sechs Ligaspiele der neuen Saison war er zum Zuschauen verdammt. „Sechs Spiele zugucken war nicht so schön“, sagt der 25-Jährige nun.

Mirko Pezer vom SV Hullern darf am Wochenende nach seiner Sperre erstmals in der Liga spielen.
Mirko Pezer vom SV Hullern darf am Wochenende nach seiner Sperre erstmals in der Liga spielen. © Michael Kösters © Michael Kösters

Dass er nun endlich aktiv ins Geschehen eingreifen darf, freut ihn sehr – und nicht nur ihn. „Ich bin froh, dass er nun spielen darf“, sagt Christoph Bafs-Dudzik, Trainer des SV Hullern. Im Training habe Pezer bislang einen starken Eindruck hinterlassen – und seinem Trainer versprochen „immer vernünftig auf dem Platz zu sein“.

Somit hat er nun eine weitere Option für das kommende Spiel gegen sein altes Team, SW Meckinghoven II. Ob Mirko Pezer dann schon in der Startelf steht, wird sich zeigen. Auf jeden Fall gibt es aber mehrere Plätze für ihn in der Hullerner Elf. Denn derzeit spielt der SVH mit drei zentralen Mittelfeldspielern.

Und Pezer könnte auf jeder Position zum Einsatz kommen. Er selbst sieht sich als Zehner, sein Trainer betont aber auch, dass er genauso gut eine Reihe dahinter, also auf der „Acht“, spielen kann. Zur Not könne er aber sogar noch weiter hinten auflaufen, im defensiven Mittelfeld oder in der Innenverteidigung. Letzteres, so Bafs-Dudzik, soll aber eigentlich nicht vorkommen.

Über den Autor
Redakteur
Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
Zur Autorenseite
Pascal Albert