Handball: Oberliga

„Ich war sehr besorgt“: HSC-Neuzugang Sato über die Vereinssuche und Handball in Japan

Vor vier Jahren kam Motoki Sato aus Japan nach Deutschland, nun spielt er für den HSC Haltern-Sythen. Für die Zukunft, wenn er in seine Heimat zurückkehrt, hat er schon einen konkreten Plan.

Von den sechs Neuzugängen des HSC Haltern-Sythen sticht er am meisten heraus: Der 28-jährige Motoki Sato spielte schon für Drittligist HC Rhein Vikings und kommt aus Japan. Der Kreisläufer formuliert ein ambitioniertes Ziel und hat schon Pläne für die Zeit, wenn er in sein Heimatland zurückkehrt.

Mittlerweile lebt Sato seit vier Jahren in Deutschland und wechselte nun vom TV Rheinbach zum HSC Haltern-Sythen. Davor spielte er auch schon für Oberligist HSG Neuss/Düsseldorf II. Nach Deutschland kam er, erzählt er, weil er den Sprung in den Profibereich schaffen wollte. Die Handball-Bundesliga bezeichnet er als „die beste Handballliga der Welt“.

„Ich hatte viele Probleme, Deutsch ist eine schwierige Sprache“

Einfach sei der Wechsel nach Deutschland jedoch nicht gewesen. „Ich hatte viele Probleme, Deutsch ist eine schwierige Sprache“, sagt er. Mittlerweile kommt der Halterner Neuzugang, der in Düsseldorf lebt aber besser zurecht. Im Vergleich zu Japan sei in Deutschland auch beim Handball vieles anders.

Unterschiede gebe es unter anderem in der Physis, der Technik der Spieler und auch im Training. Außerdem, erklärt Sato, gibt es in seiner Heimat keine Profi-Handball-Liga.

All die Eindrücke, die er in den bisherigen vier Jahren vom deutschen Handball sammeln konnte und die er noch sammeln wird, möchte der 28-Jährige in Zukunft nutzen, wenn er irgendwann wieder nach Japan zurückkehrt.

„Wenn die Zeit für mich gekommen ist, zurückzukehren, möchte ich das, was ich in Deutschland gelernt habe, nutzen, um in Japan eine Handballmannschaft wie in Deutschland aufzubauen.“ Bis das soweit ist, konzentriert sich Motoki Sato aber erst mal auf seinen neuen Verein, den HSC Haltern-Sythen.

Motoki Sato möchte mit dem HSC Haltern-Sythen in die 3. Liga

Sein vorheriges Team, der TV Rheinbach, hatte ihm mitgeteilt, zukünftig ohne ihn zu planen, erzählt er. Daher begab er sich auf die Suche nach einem neuen Verein und kontaktierte den HSC, der ohnehin noch einen Kreisläufer verpflichten wollte.

„Es ist ein sehr gutes Team“, sagt der Neuzugang nach den ersten Wochen bei seinem neuen Team. Dass er einen neuen und für ihn auch passenden Verein fand, muss einer großen Erleichterung gleichgekommen sein.

„Ich war sehr besorgt“, sagt er, „wenn ich kein Team gefunden hätte, hätte ich mich zur Ruhe gesetzt“. Deshalb sei er froh, nun beim HSC Haltern-Sythen spielen zu können. Sato möchte zukünftig vorangehen und seinem Team helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Sein Ziel: In die 3. Liga aufsteigen.

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert

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